19. Dez. 2011
Alle Fotos: steindl-photo.com
Ein Sieg zum Abschied für „Grüni“
Alemannia schlägt den SC Potsdam in vier spannenden Sätzen mit 3:1
Nach den entscheidenden Elementen für den 3:1-Sieg (23:25, 28:26, 25:17, 25:22) gegen den SC Potsdam gefragt, musste Alemannia Aachens Coach am Samstagabend nicht lange überlegen: „Block, Block und nochmals Block“, feuerte Stefan Falter seine Analyse aus der Hüfte, „und am Ende der nötige Wille zum Erfolg“.
Nach holprigem Start hatten seine „Ladies“ den Gast aus Brandenburg zwar erst ab dem dritten Satz wirklich in den Griff bekommen, dann aber mit Entschlossenheit und einer schier unüberwindlichen Abwehrabteilung die Saisonpunkte Neun und Zehn unter Dach und Fach gebracht.
Ausgeglichen begann der erste Durchgang dieses dritten Heimspiels im Dezember, ehe eine Aufschlagserie von „Käpt´n“ Karolina Bednarova der Alemannia den ersten halbwegs komfortablen Vorsprung brachte. Doch die Gäste wehrten sich – wie auch im gesamten Spielverlauf – weiter, schafften schließlich beim 22:22 den Ausgleich und verwandelten schließlich ihren ersten Satzball zum 25:22. „Wir haben gut begonnen“, befand Potsdams junge Kapitänin Patricia Grohmann hinterher, „aber dann hat Aachen aufgedreht, und Angelina Grün macht hinten raus einfach den Unterschied in so einem Spiel“.
Der SCP erwischte dann auch den besseren Start in den zweiten Satz. Nach einem 0:5-Rückstand fingen sich die „Ladies in Black“ jedoch wieder und waren beim 9:9 wieder halbwegs zurück in der Partie. Mit 12:11 gelang die erste Führung, danach legten „Karo“ und Co. gar ein 16:12 vor. Diese starke Phase der Alemannia gipfelte in einem echten Satzball-Krimi. Angefeuert von den 815 in der Halle – unter ihnen vier Fan-Freunde aus dem fernen Sonthofen – zitterten sich die „Ladies in Black“ dann im zweiten Versuch zum Ausgleich.
Dem wachsenden Druck der Gastgeberinnen hielten die SCP-Frauen zunächst auch nach der Pause mehr als achtbar stand. Nachdem die Gäste zur ersten technischen Auszeit sogar noch mit 8:6 vorne gelegen hatte, half eine satte handvoll Aufschläge von Anke Borowikow den Schwarz-Gelben in die Erfolgsspur: Erst beim 13:8 für ihre Alemannia gab die Mittelblockerin den Ball wieder aus der Hand. Endlich zeigten sich die „Ladies“ in allen Belangen konstant, vor allem am Netz und über die Abteilung Außenangriff lief das Richtige für ein 25:17 zusammen. Laura Feldmann ermöglichte mit entschlossenen Angriffsaktionen zunächst den Satzball und steuerte dann auch den finalen Punkt zur 2:1-Führung bei.
Nachdem Karolina Bednarova und Co. im vierten Satz mit einem Minimalvorsprung in die erste Auszeit gegangen waren, begann die entscheidende Phase der besseren Argumente und mitunter auch die des Glücks für die Alemanninnen. Und noch einmal durfte Angelina Grün einige ihrer berüchtigten Angaben in den Hexenkessel feuern. Über die Zwischenstände 16:9 und 22:16 ritten die Schützlinge von „Surflehrer“ Stefan Falter auf der Erfolgswelle Richtung Matchgewinn, ehe die Gäste aus dem Berliner Umland doch noch einmal Oberwasser bekamen. Mit dem zweiten Matchball zementierten die „Ladies in Black“ schließlich den fünften Saisonerfolg, und „Grüni“ persönlich war es in ihrem letzten Spiel im Alemannia-Trikot vorbehalten, den entscheidenden Punkt zu landen: 25:22, Sieg, Humba-Party mit den Fans, schwarz-gelbe Glückseligkeit im Advent.
Auch die allerletzten Minuten dieses Abends gehörten dann der scheidenden „Miss Volleyball“: Angelina Grün verabschiedete sich ausgiebig von ihren Fans und Kolleginnen, schrieb Autogramme und posierte für gemeinsame Fotos. „Diese drei Monate in Aachen waren schon etwas ganz Besonderes. Hier konnte ich nach meiner Zeit im Sand wieder in der Halle Fuß fassen, und das auch noch vor solch fantastischen Zuschauern. “, erklärte die 9-fache Volleyballerin des Jahres sichtlich bewegt. „Danke an Alle für diese tolle Erfahrung! Wahrscheinlich werde ich erst später realisieren, wie wertvoll diese Zeit war“. Ein Wiedersehen – unter welchen Umständen auch immer – mochte sie dann auch nicht ausschließen…
Bericht: steindl-photo.com

Alle Fotos: steindl-photo.com
Alemannia schlägt den SC Potsdam in vier spannenden Sätzen mit 3:1
Nach den entscheidenden Elementen für den 3:1-Sieg (23:25, 28:26, 25:17, 25:22) gegen den SC Potsdam gefragt, musste Alemannia Aachens Coach am Samstagabend nicht lange überlegen: „Block, Block und nochmals Block“, feuerte Stefan Falter seine Analyse aus der Hüfte, „und am Ende der nötige Wille zum Erfolg“.
Nach holprigem Start hatten seine „Ladies“ den Gast aus Brandenburg zwar erst ab dem dritten Satz wirklich in den Griff bekommen, dann aber mit Entschlossenheit und einer schier unüberwindlichen Abwehrabteilung die Saisonpunkte Neun und Zehn unter Dach und Fach gebracht.
Ausgeglichen begann der erste Durchgang dieses dritten Heimspiels im Dezember, ehe eine Aufschlagserie von „Käpt´n“ Karolina Bednarova der Alemannia den ersten halbwegs komfortablen Vorsprung brachte. Doch die Gäste wehrten sich – wie auch im gesamten Spielverlauf – weiter, schafften schließlich beim 22:22 den Ausgleich und verwandelten schließlich ihren ersten Satzball zum 25:22. „Wir haben gut begonnen“, befand Potsdams junge Kapitänin Patricia Grohmann hinterher, „aber dann hat Aachen aufgedreht, und Angelina Grün macht hinten raus einfach den Unterschied in so einem Spiel“.
Der SCP erwischte dann auch den besseren Start in den zweiten Satz. Nach einem 0:5-Rückstand fingen sich die „Ladies in Black“ jedoch wieder und waren beim 9:9 wieder halbwegs zurück in der Partie. Mit 12:11 gelang die erste Führung, danach legten „Karo“ und Co. gar ein 16:12 vor. Diese starke Phase der Alemannia gipfelte in einem echten Satzball-Krimi. Angefeuert von den 815 in der Halle – unter ihnen vier Fan-Freunde aus dem fernen Sonthofen – zitterten sich die „Ladies in Black“ dann im zweiten Versuch zum Ausgleich.

Dem wachsenden Druck der Gastgeberinnen hielten die SCP-Frauen zunächst auch nach der Pause mehr als achtbar stand. Nachdem die Gäste zur ersten technischen Auszeit sogar noch mit 8:6 vorne gelegen hatte, half eine satte handvoll Aufschläge von Anke Borowikow den Schwarz-Gelben in die Erfolgsspur: Erst beim 13:8 für ihre Alemannia gab die Mittelblockerin den Ball wieder aus der Hand. Endlich zeigten sich die „Ladies“ in allen Belangen konstant, vor allem am Netz und über die Abteilung Außenangriff lief das Richtige für ein 25:17 zusammen. Laura Feldmann ermöglichte mit entschlossenen Angriffsaktionen zunächst den Satzball und steuerte dann auch den finalen Punkt zur 2:1-Führung bei.
Nachdem Karolina Bednarova und Co. im vierten Satz mit einem Minimalvorsprung in die erste Auszeit gegangen waren, begann die entscheidende Phase der besseren Argumente und mitunter auch die des Glücks für die Alemanninnen. Und noch einmal durfte Angelina Grün einige ihrer berüchtigten Angaben in den Hexenkessel feuern. Über die Zwischenstände 16:9 und 22:16 ritten die Schützlinge von „Surflehrer“ Stefan Falter auf der Erfolgswelle Richtung Matchgewinn, ehe die Gäste aus dem Berliner Umland doch noch einmal Oberwasser bekamen. Mit dem zweiten Matchball zementierten die „Ladies in Black“ schließlich den fünften Saisonerfolg, und „Grüni“ persönlich war es in ihrem letzten Spiel im Alemannia-Trikot vorbehalten, den entscheidenden Punkt zu landen: 25:22, Sieg, Humba-Party mit den Fans, schwarz-gelbe Glückseligkeit im Advent.
Auch die allerletzten Minuten dieses Abends gehörten dann der scheidenden „Miss Volleyball“: Angelina Grün verabschiedete sich ausgiebig von ihren Fans und Kolleginnen, schrieb Autogramme und posierte für gemeinsame Fotos. „Diese drei Monate in Aachen waren schon etwas ganz Besonderes. Hier konnte ich nach meiner Zeit im Sand wieder in der Halle Fuß fassen, und das auch noch vor solch fantastischen Zuschauern. “, erklärte die 9-fache Volleyballerin des Jahres sichtlich bewegt. „Danke an Alle für diese tolle Erfahrung! Wahrscheinlich werde ich erst später realisieren, wie wertvoll diese Zeit war“. Ein Wiedersehen – unter welchen Umständen auch immer – mochte sie dann auch nicht ausschließen…
Bericht: steindl-photo.com