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  • 22. Mrz. 2010

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    Skimarathon Europameisterschaft 2010  – Silvi berichtet über Ihre Ski-Saison – Team Carboo4U…

    Alle Fotos: Privat

    Am 21.03. fand in Bodenmais das 2. und letzte Rennen für die Skimarathon Europameisterschaft statt. Das Format wurde in diesem Jahr erstmals ausgetragen. Im Rahmen der Euroloppet Serie (Langlauf Marathon Veranstaltungen in Europa) werden jährlich 2 Veranstaltungen in Kombinationswertung auserkoren den/die Skimarathon EuropameisterIn zu ermitteln.

    Im Premierenjahr waren dies heuer die Veranstaltungen in St. Johann/ Tirol/ Österreich über 50 km in der freien Technik (Skating- das ist die Langlauf Spur die unwissende ständig mit Wanderwegen verwechseln und den Schnee zertrampeln!)

    Und der Skimarathon in Bodemais über 42 km in der klassischen Technik (die beiden parallel zueinander verlaufenden Langlauf Spuren- wenn von den Fußgängern hier nicht erkannt wird dass das eine Langlauf Spur sind muss man Absicht unterstellen ;-) )

    Nachdem ich schon vor einer Weile, spätestens jedoch mit meinem Umzug nach Österreich im Juni letzten Jahres Skilanglauf als meine neue Passion entdeckt habe, habe ich mich nach dem Bewerb in St. Johann kurzerhand entschlossen mich für die Europameisterschaft nachzumelden. Ein so schönes neues Format braucht schließlich Teilnehmer!

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    In der letzten Woche habe ich jedoch mehr als einmal überlegt, ob ich mir die gut 400 km Fahrt nach Bodenmais antue. Erstens musste ich ganz allein auf den Weg gehen, da Patrick mit den Jungs in die Mallorquinische Sonne geflüchtet ist um sich einen Radtrainingsvorsprung zu erarbeiten ;-) . Und Zweitens ging es mir gesundheitlich richtig bescheiden- nichts ansteckendes- aber die böse Stressbedingte Rückenverspannung hat mich heimgesucht und aufgrund der großen Schmerzen beim Atmen und im Kopf von jeglichen Training oder auch nur Treppensteigen abgehalten.

    Guten Mutes, dass Wettkampfstimmung sicher förderlich ist, bin ich dann aber doch gefahren, habe spontan ein Hotel für 2 Nächte gebucht und auf dem Weg nach Bodenmais noch bei meinem Trainer Bernhard Reuschl von xp-sport in München vorbeigeschaut. Am Vorabend hatte ich dann eingecheckt, mir den Ort und den Weg zum Start angeschaut und die Unterlagen abgeholt. Weil das Kopfweh noch immer nicht besser war bin ich dann noch eine halbe Stunde in die Hoteleigene Infrarot Kabine und dann noch auf eine Hydromassageliege gegangen- kann ja nicht schaden. Geholfen hat’s nicht. Also mit Kopfweh zum Abendessen- allein im Restaurant- etwas befremdlich, aber doch ganz nett wenn man was zu lesen und einen Laptop dabei hat. Und dann früh früh ins Bett.

    Am nächsten Morgen war es tatsächlich besser. Muss wohl doch die Wettkampfstimmung ausmachen. Das Hotelfrühstück war ganz gut, aber viel zu spät wenn man einen Marathon vor sich hat. Frühstück ab 7:15 lt. Hotel- normal ab 8! Und Start war schon um 9 Uhr. Aber egal, ich wollte eh eher locker unterwegs sein.

    Dann ging’s raus. Das böse Wetter! 4 Grad und mäßiger bis starker Regen!

    Pfui! Ich bin doch Schönwettersportler! Aber das hilft Dir auch nicht wenn Du ganz allein über 400km hierher gefahren bist, Startgeld gezahlt hast und am nächsten Tag gut 300km wieder zurück fahren musst. Also auf geht’s! Wird schon warm werden! Oben am Berg kam zum Regen noch starker Neben und heftiger Wind dazu. Warum auch nicht…

    Bis ich vom Parkplatz zum Start gegangen war ich erstmal nass! Aber das war ja egal, schließlich hatte ich schon die Wettkampfkleidung an und nichts zum Überziehen, da ich es ja niemandem hätte geben können vor dem Start. Zum Glück gab es so spät Frühstück ;-) - da musste ich in der Kälte (unterstellen konnte man sich zum Glück im Startbereich!) und feucht (wegen dem Regen natürlich!) nur mehr 20 Minuten auf den Start warten!

    Toll war, dass das Damenfeld in Bodenmais eine eigene Startgruppe bildete! 5 Minuten nach der ersten Gruppe wurde das überschaubare Teilnehmerinnenfeld auf die Strecke geschickt! In St. Johann im Massenstart und dann auch noch skatend war das wesentlich unentspannter!

    Naja, jedenfalls hatte ich also Platz und bin auch im ganzen Rennen nur einmal gestürzt- und das aus eigener Blödheit! Da der Schnee extrem nass war hab ich danach noch besser aufgepasst! Darauf bin ich jedenfalls schon mal sehr stolz! Insbesondere weil es ständig auf und ab ging!

    Das klassische Rennen war für mich wesentlich lockerer als das Skating Rennen, der Puls geht dabei einfach nicht so hoch. Es war zwar auch anstrengend (natürlich hab ich es nicht geschafft einfach nur locker mitzulaufen- ist schließlich Wettkampf!), vor allem an den langen Anstiegen, aber nach jedem Anstieg kam ja auch wieder eine Abfahrt. Irgendwann bei km 25 ca. hab ich meine Arme gemerkt, aber dadurch, dass man immer wieder zwischen verschiednen Techniken variieren kann war das Rennen sehr gut auszuhalten.

    Natürlich habe ich deutlich Zeit auf die schnellsten, die Spezialisten verloren. Gewonnen haben 3 Frauen vom ich glaube Tschechischen Nationalteam. Aber sonst war ich eigentlich recht zufrieden. Man muss ja auch berücksichtigen dass ich immerhin in dieser Saison schon 4-mal auf klassischen Skiern stand… Nicht übermäßig oft ;-) .

    Dazu kommt halt auch noch ein kleiner Materialnachteil…

    Im Startbereich haben alle noch Ihre Ski präpariert. Der normale Wettkampf Langläufer hat so genannte Wachsski. Hier wird die Steigzone (unter dem Fuß) mit einem speziellen Klebewachs präpariert. Sobald entsprechend Gewicht und Druck auf den Ski kommt (durch Belastung) klebt das Wachs dann am Schnee und ermöglicht den Abdruck. Der Rest vom Ski ist mit Gleitwachs präpariert wie beim skaten. Wenn die Steigzone nicht oder nicht so stark belastet wird gleitet der Ski entsprechend gut.

    Ich fahre mit ganz günstigen Schuppenski. Das ist die Version für Ski Touristen die ein wenig über die Wiesen wandern wollen im Skiurlaub. Da sind in der Steigzone eine Art Schuppen angebracht, die den Ski am zurückrutschen hindern sollen. Der Vorteil ist dass man kein Wachs braucht- wachsen ist nämlich eine Wissenschaft für sich und obendrein nicht billig. Der Nachteil ist sicher im Speed zu finden…

    Vor dem Start hatte ich etwas Angst die einzige mit Schuppenski zu sein und dementsprechend die langsamste. Schnell war ich letzten Endes auch nicht, aber es waren trotzdem noch einige Leute langsamer unterwegs.

    Im Ziel war ich nach 3 h 14 Minuten- nicht wesentlich schneller also als wenn ich gelaufen wäre ;-) . Immerhin bin ich damit 4. in der Altersklasse geworden.

    Aber ich bin auch 4. in der Skimarathon Europameisterschaft geworden und habe hier eine schöne Stehle gewonnen. In der Altersklasse bin ich entsprechend Vize Europameisterin geworden.

    Hinterher war ich nass bis auf die Knochen! Die Handschuhe zum auswringen haben gleich im Ziel für kalte Finger gesorgt- also schnell zum Auto, ab ins Hotel und heiß duschen!

    Danach ging es gleich zum Essen in Bodenmais im Verpflegungszelt und dann weiter zur Siegerehrung! Die hat zwar wegen der vielen Altersklassen und 2 Bewerben (24 km konnte man auch machen) lange gedauert, aber der Veranstalter hat sich alle Mühe gegeben das ganze zügig durchzuziehen!

    Jetzt sitze ich wieder im Hotel! Genieße einen Latte Macchiato im Restaurant und werde gleich schon Abendessen! Dann früh ins Bett denn morgen geht es weiter nach Innsbruck!

    1. Mrz. 2010

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    Deutsche Meisterin Wintertriathlon 2010 im Team Carboo4U

    Alle Fotos: Silvi privat

    Am 28. Februar 2010 wurden in Oberstaufen die Deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon über die Distanz 6,9 km Laufen, 14 km Mountainbiken und ca. 8 km Langlauf ausgetragen.

    Nachdem ich bereits vor einigen Jahren einmal als Zuschauerin dabei war, habe ich es heuer endlich geschafft, einmal als Teilnehmerin mit dabei sein zu dürfen.

    Einen Wintertriathlon habe ich noch nie absolviert, dementsprechend war ich vor dem Start etwas nervös. Die Wechsel hatte ich nie geübt; außerdem fühlte ich mich mit einer Vorbereitung von gerade einmal 3 km MTB auf der Straße seit Oktober 2009, ziemlich genau 3×5 Minuten Laufen im GA2-Bereich und ca. 20×100m schnelles Laufen (sonst nur locker und maximal 1-2 h pro Woche) innerhalb der letzten 17 Monate nicht wirklich gut vorbereitet, was nicht gerade zu meiner Beruhigung beigetragen hat.

    Trotzdem habe ich mich sehr auf den Wettbewerb gefreut!

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    Der Startschuss fiel um Punkt 12 Uhr. Ich lief als 2. Frau hinter der Österreicherin Marlies Penker los, wurde aber bald von einer Konkurrentin überholt. Ich konnte mich an ihre Versen heften und zusammen mit einigen Windschatten spendenden Konkurrenten haben wir den Rest der recht welligen Laufstrecke zusammen absolviert. In der letzten Runde konnte ich mich auf einer Bergabpassage (Beinlängenvorteil :) ) etwas absetzen und meinen Vorsprung in der Wechselzone weiter ausbauen. Auf Platz 1 hatte ich aber bereits gut 1,5 Minuten Rückstand auf die sehr gute Läuferin Marlies Penker.

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    Auf der Radstrecke habe ich mich widererwartend ausgezeichnet gefühlt – was ich wohl wieder dem Skitourentraining zu verdanken habe! Mit Patricks superleichtem MTB habe ich die schnellste Radzeit in der Damenkonkurrenz geschafft und konnte somit etwas Boden gut machen auf Platz 1. Die vier zu absolvierenden Runden waren wieder mit einem längeren Anstieg und einigen Wellen gespickt, insgesamt war die Strecke sehr kurzweilig.

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    In der Abschlussdisziplin – Skating – hatte ich eigentlich die beste Vorbereitung, schließlich habe ich erst vor 2 Wochen den Koasa Lauf (Skating Marathon über 50km) absolviert. Dennoch kam ich heute mit den schlechten, sehr nassen Schneeverhältnissen nicht gut zurecht. Die Ski wollten nicht richtig laufen und immer wieder bin ich im tiefen schweren Schnee stecken geblieben. Spaß hat es trotzdem gemacht und ich bin diesmal auch nur einmal hingefallen  :) . Nach hinten und vorne war genug Platz, so dass ich am Ende etwas Tempo rausnehmen konnte.

    Nach 1:27,52 Stunden war ich als 2. in der Gesamtwertung, aber als erste Deutsche im Ziel. Somit darf ich mich jetzt Deutsche Meisterin im Wintertriathlon nennen, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe!

    Sehr lobenswert war auch, dass gleich nach dem Wettbewerb eine Dopingkontrolle anstand. Zwar wurden leider nur die ersten 3 getestet und keine Stichproben gemacht, aber das ist immerhin mehr als bei vielen anderen Veranstaltungen!

    22. Feb. 2010

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    Koasa Lauf- 50 km Skating mit Silvi und Carboo4U… :)

    Am Sonntag, den 14.02.2010 fand in St. Johann/ Tirol heuer wieder der Koasa Lauf statt. Für Langläufer ist dieses Event seit vielen Jahren ein Höhepunkt. Zur Auswahl standen dieses Jahr die 25 und 50 km Strecken in der klassischen Technik sowie die 25 und 50 km im freien Stil. Ich habe mich entschlossen, meinen ersten richtigen Langlauf Wettkampf gleich auf der 50km Skating Strecke zu absolvieren!

    Für alle Interessierten hier ein kleiner Rennbericht!

    Der Start war am Sonntag für 10 Uhr angesetzt. Bereits am Vortag hatten wir den Streckenbeginn auf Skiern besichtigt, da hier der längste Anstieg und dementsprechend auch die längste Abfahrt war. (Ich bin technisch eine Niete- vor allem bergab!)

    Ebenfalls habe ich am Vortag meine Ski am Swix Stand professionell mit Rennwachs versehen lassen… gut gewachste Ski sind schließlich das wichtigste beim Langlaufen!

    Am Sonntag sind wir also gegen 9 Uhr zum Start aufgebrochen, dort kurz eingelaufen und dann ging es schon in die Startaufstellung. Eine eingezäunte Gerade in der sich alle Läufer aufreihen mussten. Elite Starter und Euroloppet Paßinhaber dürfen nach vorn- also ich nach hinten J. Der Start an sich ist durch die unhandlichen Ski fast noch aufregender als ein Ironman Start J.

    Allerdings habe ich davon leider nicht viel mitbekommen, da ich doch einige Anfängerfehler eingebaut habe… Wir hatten uns ganz rechts in der Reihe eingeordnet, da wir recht spät am Start waren und dort die besten Aussichten waren um noch etwas weiter vor zu kommen. Als der Startschuss fiel wollte ich gleich schnell los- und wurde abrupt ausgebremst… mein Skistock hatte sich im Absperrnetz verfangen, Stock weg, Handschuh aus, und ich fand mich am Boden liegend wieder und versperrte den Läufern hinter mir den Weg- peinlich!

    Als ich mich aufgerappelt hatte waren alle weg. Da ich noch vor der Zeitmatte zu fall gekommen war hoffte ich dass es sich nicht so schlecht auf die Zeit auswirken würde… also habe ich mir gleich noch etwas Zeit gelassen. Dann aber los- Vollgas! Und erstmal nur überholen, überholen, überholen!

    Als ich gerade wieder Patrick eingeholt hatte und somit etwa da war wo ich ursprünglich gestartet war… (bis dahin hassten mich sicher schon ca. 50 Läufer weil ich teils etwas rücksichtslos überholt hatte im engen Pulk- aber Technik ist halt noch nicht so meins…) kam mir beim Überholvorgang der Stock eines Mitstreiters in die Quere und brachte mich erneut zu fall. Wieder war ich für „Stau“ verantwortlich. Zum Glück war die Loipe so breit dass ohnehin in 4 bzw. 5 er Reihe nebeneinander gelaufen werden konnte. Ich musste aber erst wieder aufstehen, meine verloren gegangene Trinkflasche einsammeln um dann erneut zum Überholvorgang ansetzen zu können. Ärgerlich!

    Als nächstes wurden wir –diesmal alle- wenige Hundert Meter später ausgebremst. Der erste Anstieg, die Spur wurde so eng dass nur mehr 2 Nebeneinander laufen konnte, was natürlich Stau verursachte! Spätestens fällt mir auf dass es fein wäre, wenn die 25 km Läufer einen gesonderten Start bekämen- damit sich das Gedränge etwas entzerrt!

    Naja, die schnellen Gruppen in die ich mich möglicherweise schön hätte einreihen können (Windschatten macht auch beim Skaten enorm viel aus!) waren eh schon längst weg! Der Anstieg war durch den Verkehr eher locker (zumindest vom Gefühl, vom Puls nicht). Am Ende war die erste Verpflegungsstelle bei 5km und dann kam schon die Böse Abfahrt! Die Loipe war viel besser präpariert als gestern beim Training als noch alles für den klassischen Lauf hergerichtet war, also habe ich mich tatsächlich getraut es einmal schön laufen zu lassen! Ich habe es auch fast bis zum Ende der langen Abfahrt geschafft weder mich noch andere zu Fall zu bringen (obwohl es in einer Kurve sehr knapp war!)… dann habe ich aber in einer langgezogenen Rechtskurve bei voller Geschwindigkeit nicht mehr geschafft umzusetzen, habe einen Spagat gemacht und dann bei voller Fahrt mit Rippen und Gesicht gebremst. Brille weg, Flasche weg und ich dachte nur noch daran wie ich denn hier am besten einen Krankenwagen rufen kann da ich dachte die Rippen sind gebrochen. Kurze Zeit später wurde es dann aber wieder besser. Patrick kam wieder von hinten heran und half mir auf, brachte die Flasche wieder in mein Radtrikot und dann konnte es weiter gehen. Von hier an beschloss ich nun vorsichtiger zu laufen! Es sollte auch mein letzter Sturz bleiben. Einige kurze und dennoch teils schwierige Abfahrten habe ich glücklicherweise ohne Sturz überstanden!

    Die Streckenführung war schön, die Schneeverhältnisse ausgezeichnet!

    Später habe ich noch eine Mitstreiterin gefunden, mit der ich mich immer wieder ein wenig duelliert habe, was das ganze noch interessanter gemacht hat!

    Als endlich und schon kurz nach dem 40 km Schild das 45 km Schild auftauchte war ich doch etwas froh, da man beim skaten die ganze Zeit über einen sehr sehr hohen Puls hat und ich doch schon etwas erschöpft war! Ich hatte einen Durchschnittspuls von 161 über 3 Stunden und beim laufen ist mein Übergang in den anaeroben Bereich bei knapp über 150! Beim Rad fahren komme ich maximal auf 163!

    Leider standen die km Schilder nicht am richtigen Platz, sodass die letzten 5 km sich seeeehhhhhr lang gezogen haben! Aber wenn man fast da ist, ist das ja dann auch schon egal!

    Das Ergebnis war von der Zeit her OK, unter 3:30 hatte ich mir als Minimalziel vorgenommen. Von der Platzierung hätte ich doch mehr erwartet. Aber ich denke mit einer guten Startposition und weniger Stürzen und Blödheit am Anfang wäre ich sicher 20 Minuten schneller gewesen. Jedenfalls bin ich zufrieden, da ich auf jeden Fall alles gegeben habe- mein Puls ist der Beweis und der Muskelkater am Folgetag hat das auch bestätigt! J

    Ergebnis: Platz 19 Gesamt Damen, Platz 9 in der AK, 50km in 3:03:32,44 h, das sind 16,35 km/h oder 3:40 min/km.

    Und nächstes Jahr bin ich sicher wieder dabei!

    Liebe Grüsse

    Silvi

    13. Sep. 2009

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    Simply Silvi…Neuigkeiten

    Hallo liebes Carboo4U Team!

    Endlich melde ich mich mal wieder mit ein paar kleinen Impressionen aus meinem neuen Wohnort- Vorarlberg/ Österreich!

    Mit meinen Rennberichten kann ich leider noch immer nicht aufwarten. Eigentlich war für 2009 neben dem Umzug nach Österreich eine „Radsaison“ geplant, insbesondere da mich die hartnäckige Verletzung ja seit Oktober an vernünftigem Lauftraining gehindert hat.

    Leider habe ich mir dann ja gerade zu Beginn der Rennsaison- um es genau zu sagen nach dem ersten kleinen MTB Bergrennen und unmittelbar vor den großen Höhepunkten Tirol West, M3 MTB Marathon und Öztaler Radmarathon…den Arm gebrochen. Nein, nicht etwa beim gewohnten Training, sondern auf Inlinern. Ich absolviere derzeit eine Ausbildung in Linz, Wochenweise. Da ich nach Linz kein Rad mitnehmen konnte, wollte ich es mal mit 8 Rollen versuchen und gleich der erste Versuch war einer zu viel…

    Naja, shit happens und für irgendwas wird es wohl gut gewesen sein…

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    Und das könnte zum Beispiel sein, dass ich in den letzten 7 Wochen, nämlich denen in denen ich einen schönen Gips am rechten Unterarm stolz vor mir her tragen durfte, die Berge für mich entdeckt habe. Als die Schmerzen und Schwellung nachgelassen habe, habe ich mit Berggehen begonnen und festgestellt, dass dieses Alternativtraining „sauanstrengend“ sein kann. Es ähnelt dem Skitourengehen sehr und das hat sich ja im Winter schon als hervorragendes Training für die Radmuskulatur herausgestellt. Also habe ich in 4 Wochen ca. 20.000 Höhenmeter gemacht. Teils auf meinem Hausberg, den ich zu Fuß erreichen kann (Autofahren war ja auch nicht möglich)- da kann man 1600 Höhenmeter nonstop machen, muss dann 400 m wieder absteigen und kann dann in die Bergbahn einsteigen und runterfahren- sehr praktisch, zumindest wenn man die letzte Bahn nicht verpasst- sonst wird es eine 5+ Stunden Tour und hinterher hat man arge Fußschmerzen!

    Bei dieser Tour habe ich meine Zeit von anfangs 2h 53 Min. (was auch schon ganz gut ist) auf meine jetzige Bestzeit 2h 09 Minuten verbessern können. Letztere habe ich allerdings dann mit leichteren Schuhen, nicht mit den schweren Bergschuhen gemacht.

    Wenn mehr Zeit war und das Wetter gepasst hat haben wir außerdem noch ein paar Gipfel erklommen, zum Beispiel die Sulzfluh mit gut 2800m und die 3 Türme, etwa genauso hoch.

    Da wir natürlich nicht die Umwege gehen wollten sondern möglichst die gerade Linie die 2 Punkte miteinander verbindet… *aua* habe ich neben normalem Schweiß auch ein wenig Angstschweiß verloren, da die Kletterei im Gestein mit Gips doch noch mal eine andere Herausforderung ist…

    Die 3 Türme Tour war ein ganz besonderer Ausflug mit den Freunden vom Mountainbike Club. Zu neunt haben wir schließlich auf dem Gipfel Würstchen gegrillt und Radler getrunken- bei traumhafter Sicht!

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    Ich kann zusammenfassend zwar noch nicht sagen wie sich das Training auf meine Radform ausgewirkt hat- bisher habe ich noch nicht fahren können da der Arm noch keine Stützarbeit machen darf und außerdem ziemlich steif ist nach der langen Ruhigstellung, aber ich denke für die Kraft und als Alternativtraining kann man einen Bergurlaub jedem Ausdauersportler nur empfehlen! Eine nette Alternative für die Saisonpause…

    Bis bald, Eure Silvi

    23. Mrz. 2009

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    Trainingsbeginn 2009 erfolgt :)

    Nach einer laaaangen verletzungsbedingten Saisonpause kann ich nun mitteilen, dass ich beschlossen habe, in das intensivere Training zurück zu kehren!

    Letzte Woche war die Besprechung zwecks Aufteilung der Liga Starts für meinen neuen Verein „Tri Power Rhein Sieg“. Da ich bei den beiden ersten Veranstaltungen im Juni am Start sein soll, um der Mannschaft hoffentlich zum Aufstieg zu verhelfen, war dies der ausschlaggebende Punkt für den späten Trainingsstart.

    Nachdem mir der Doc das OK für einen vorsichtigen Start zurück in die Welt der Läufer gegeben hat, habe ich nunmehr schon 50 km (seit Oktober) in Laufschuhen zurückgelegt. Hinzu kamen am vergangenen Samstag immerhin 90 km auf dem Rad. Mit dem Erfolg dass ich jetzt nicht mehr schmerzfrei sitzen kann ;-) . Da wird also noch einiges zu tun sein bis es in 3 Wochen ins Trainingslager in das herrliche Trainingsdomizil Porec in Istrien zu Barbara Tesar (www.istriabike.com) geht.

    Schließlich sind es dann auch nur noch wenige Monate bis zu meinen vorerst größten Saisonzielen… dem Highländer (Multisport Wettkampf am 18.07.2009), dem Mountainbike Marathon Montafon am 01.08.2009 und dem Öztaler Radmarathon am 30.08.2009!

    Aber es gibt auch gutes zu vermelden! Das Schwimmtraining konnte ich die ganze Zeit über ausführen und habe es auch ab und an ins Wasser geschafft. Leider nur 1 bis 2 mal pro Woche, da ich häufig in Österreich war und dort kein vernünftiges Schwimmbad in greifbarer Nähe ist. Aber immerhin… ich finde es läuft im nassen Element ganz gut.

    Zudem hat mir dass Alternativ-Training der letzten Monate sicher gut getan und auf dem Rad fühlte ich mich Dank einiger Skitouren auch relativ gut.

    Ansonsten war ich natürlich in den letzten Wochen nicht ganz untätig… ich habe sehr viel Sport einfach nur zum Spaß gemacht und das werde ich auch noch weiterhin häufig so machen. Ich versuche zum Beispiel gerade meine Skiabfahrt Künste zu verbessern: (hier gerade unerfolgreich im Tiefschnee… aber ich werde besser!). Ich habe mir Tourenski zugelegt und das Tourengehen für mich entdeckt:

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    Ihr könnt Euch denken, mir geht es super! Und ich war sogar beim Biathlon:

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    Und das eine oder andere Radler haben wir auch genossen in den Pausen auf der Hütte…

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    Also eigentlich… ich habe beschlossen Schnee ist toll! Egal welche Form der Bewegung man darin ausführt… und sei es nur reinwerfen. Die ausführlichen Berichte findet Ihr natürlich wie immer auf meinem BLOG: http://silvia-czaika.blogspot.com/

    Eure Silvi

    22. Sep. 2008

    Carboo4U - blog - SilviKorea1

    Foto: Silvi

    Korea ist anscheinend ein gutes Pflaster für unsere Silvi …

    Hier nun Silvis Live-Bericht aus Korea, den wir ihrem blogspot entnehmen durften…

    "Der Rennmorgen begann wie immer, nur irgendwie entspannter. Die ganze Athmosphäre in Korea ist einfach nicht vergleichbar mit einem europäischen Ironman. Die Leute sind ruhiger, bereiten sich nicht akribisch vor und vermitteln auch nicht die leider so oft anzutreffende Arroganz einiger europäischer Athleten. Keine erscheint mit Sonnenbrille oder Ipod, keine unglaubliche Anspannung in der Luft, alle sind freundlich.

    Um 4 Uhr frühstücken wir unser etwas außergewöhnliches Frühstück, Rührkuchen und süßes Hefegebäck mit Marmelade und Starbucks Kaffee aus dem Kühlschrank. Etwas besseres hatten wir im Supermarkt nicht bekommen. Da wir gleich neben der Wechselzone wohnen war danach noch eine halbe Stunde Schlaf drin. Dann los zum Bodymarking, Getränke am Rad herrichten, Luft pumpen- ruck zuck waren wir fertig, viel zu früh. Also nochmal ins Zimmer, aufs Bett legen. Um 6:20 sind wir dann zum Strand gegangen. Da wollten dann noch viele Koraner ein Bild mit mir machen sodass die Zeit auch schnell verging. 6:50 bin ich noch kurz ins Wasser gegangen damit der Neo mal nass wird und um zu gucken wie die Quallenlage ist – zum Glück hatten diese scheinbar das Weite gesucht bei soviel Trubel!
    Dann folgte noch eine Vorstellung der Profis, wir durften uns ca. 10m vor den Rest des Feldes stellen und dann ging es auch recht plötzlich los. Da ich kein Koreanisch konnte, wusste ich auch nicht was "los" heißt, also habe ich geschaut was Park (der koreanische Pro Athlet den ich schon kannte) macht und als er los rannte lief auch ich los.
    Da Koreaner üblicherweise nicht die besten Schwimmer sind war ich von Anfang an komplett alleine, keine vor mir zu sehen, keiner hinter mir. Zum Glück war der Kurs rundum mit einer Leine abgespannt, sonst hätte ich befürchtet mich verirrt zu haben. 3 große Wendebojen, auf dem Rückweg eine brutale Gegenströmung und nach einem kurzen Landgang das ganze noch einmal. Erst nach über einer Stunde hatte ich das Schwimmen erledigt… zum Glück wusste ich das da noch nicht, sonst hätte mich die langsame Zeit gleich demotiviert. Patrick sagte mir dass ich erste Frau sei, also alles bestens.
    Im Wechselzelt hatte ich dann ein paar Probleme weil ich es nicht gewohnt war meinen Neo selbst in die Tüte zu packen. Als er endlich drin war und ich die Tüte schnappen wollte zum loslaufen hatte ich das falsche Ende erwischt und der Neo war wieder draußen… also von vorn das ganze!
    Die Radstrecke kannte ich schon vom Vortag als ich die Runde einmal abgefahren war. Nach ein paar Hügeln find die Runde an die 6 mal zu umfahren war. Diese begann mit einem kleinen Berg und danach eine rasante Abfahrt und dann war es weitgehend flach, sehr schön.
    Am Renntag war zwar hier und da ziemlich Gegenwind, aber den hatten ja alle!
    Die 6 Runden vergingen wie im Flug und das Ernährungskonzept mit Carboo4U und Gel hat auch super funktioniert! Die fehlenden langen Ausfahrten der letzten Monate machten sich in den letzten 2 Runden zwar bemerkbar, aber richtig eingebrochen bin ich zum Glück nicht.
    Als es nach 5:33 auf die Laufstrecke ging war es richtig schön heiß und sonnig, etwa 30 Grad- perfekt! Laufen ging anfangs gut, später habe ich mich auf dem 4 Rundenkurs mit einigen Höhenmetern etwas über die langsamen Zeiten geärgert. Ich lag noch immer an 2. Position, Luft nach hingen und Yasuko einholen war aus eigener Kraft nicht möglich. Also waren die langsamen Kilometerzeiten kein großes Problem, einfach durchlaufen dann sollte die Platzierung und das Preisgeld (Finish im Zeitlimit) sicher sein. So lief es dann auch.
    Nach einer Laufzeit von 3:28 Stunden und insgesamt 10:05 Stunden war ich als 2. Frau im Ziel. Dort angekommen folgte ein Interview, viel trinken und noch ein Spaziergang zum Strand mit Patrick, der mich den ganzen Tag super betreut hat!

    Später haben wir uns etwas ausgeruht, waren wieder in unserem Stammrestaurant zum Abendessen (richtig, roher Fisch, scharfes kaltes Gemüse und Reis…) und dann nochmal an die Finishline zum gucken. Die Nacht war wie gewöhnlich eher schlaflos.

    Carboo4U - blog - SilviKorea2

    Foto: Silvi

    Am nächsten morgen war wieder schönes Wetter, wir sind früh aufgestanden und haben einen Spaziergang am Strand gemacht. Neben Sand mussten wir auch teilweise über Steine klettern. Außer uns war niemand dort, also ein richtiger romantischer Spaziergang!

    Mittags war dann die Siegerehrung und es gab wie schon bei der Pasta Party ein tolles Buffet! Im Anschluss hieß es schon packen, denn wir sind noch am selben Abend mit Hyungshik nach Incheon (bei Seoul) gefahren. Während der dreistündigen Fahrt waren wir ordentlich müde, trotzdem sind wir dann noch essen gegangen (chinesisch, Hyungshik hat das Menü ausgesucht- ganz anders als chinesisch bei uns ist. Es war ebenso abenteuerlich wie koreanisches essen, nur teurer mit 35€/ Person!) und später an der Promenade noch etwas trinken.

    Das kulinarische Highlight des abends waren Muscheln die etwa 1 cm lang waren, in Wasser "gekocht" und die ein rundes konisches Haus hatten. Hyungshik hat eine Portion gekauft und wir (die Japaner, Patrick und ich) mussten alle probieren. Naja, man musste die mini Tiere aussaugen. Das Innenleben war grün, salzig und sandig… ich habe eine geschafft ohne dass mir schlecht wurde!

    Nach einer Nacht dort sind wir am nächsten morgen mit der Autofähre auf die Insel gefahren, auf der der Flughafen ist. Dort mussten die Japaner schon wieder heimfliegen, Patrick und ich haben für 2 weitere Nächte im Flughafenhotel eingecheckt (Best Western- europäischer Standard!) und von dort mit der U- Bahn oder dem Bus Seoul erkundet!
    Insgesamt wirklich ein Abenteuer, aber es war schön und ich würde sicher wieder hinfliegen!"

    So ist das eben mit unserer Silvi :)

    Also, wer es noch nicht wusste… und sich gewundert hat, warum die fleißige Blog-Schreiberin nicht mehr unter ihrer alten .de Adresse zu erreichen ist, der sollte hier klicken.

    Das ist ihre neue Internet-Adresse: http://silvia-czaika.com/

    1. Aug. 2008

    blogSilvieNormal

    Foto: Silvi

    Neue Internet-Adresse für unsere sympathische Bonner Triathletin…

    “Steig in den Ring mit 2000 anderen, die wie du seit Monaten für diesen Tag in Flammen stehen. Lass uns mit 3,8 km schwimmen anfangen. Ein offener Faustkampf ohne Regeln. Schrei ruhig, unter Wasser kann dich ohnehin niemand hören.

    Du meinst, du kannst nicht mehr? Gut, wechseln wir aufs Bike. 180 km lang hast du die Chance, mir zu zeigen, aus welchem Holz du geschnitzt bist. Steh auf, mach jetzt nicht schlapp. Das ist nur Wind, der ist für alle gleich. Steh auf, kämpfe bis Milchsäure deine Beine durchfließt.

    Komm schon, das soll alles gewesen sein? Du glaubst, du bist am Ende? Du hast keine Ahnung! Nichts bringt dich so nah an die Bewusstlosigkeit wie der Marathon. Kein Material, keine Tricks, keine Hilfsmittel. Wie in der Antike, ein Duell Mann gegen Mann. Solange dich deine Füße tragen, kannst du auch kämpfen.”

    So ist das eben mit unserer Silvi. Im Moment gibt sie ganz schön Gas, gewöhnt sich an das Mountain-Bike-Fahren und verbringt ihre Zeit im Ausland :)

    Also, wer es noch nicht wusste… und sich gewundert hat, warum die fleißige Blog-Schreiberin nicht mehr unter ihrer alten .de Adresse zu erreichen ist, der sollte hier klicken.

    Das ist ihre neue Internet-Adresse: http://silvia-czaika.com/

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