7. Okt. 2008
Beobachtungen … als Brathering
Nach einigen Tagen des Abtauchens melde ich mich erneut aus Oahu.
Nicht, dass ich keine Lust hatte, nein, ich war auf Achse. Waikiki.
Hanauma Bay. Sandy Beach. Waimanalo Beach. Kailua Beach sowie die Stars der Szene – alle Strände der North Shore. Interessanterweise war bereits kurz nach Sonnenaufgang der Teufel los. Sämtlicher Parkplätze am Kapiolani Park waren besetzt. Alles befand sich auf den Beinen, hatte Surf- und Boogeyboards unter dem Arm und pilgerte zum Wasser. Und das am heiligen Sonntag. Als ob es dort etwas umsonst geben würde. Ungläubig schüttelte ich den Kopf, schaute dem Treiben etwas zu und stellte mir diese Szenerie in einer deutschen Großstadt vor.
Hamburg. Binnenalster. Gerappelt voll. Kein Hamburg City Man oder Marathon weit und breit. Ich entrann dem Trubel und ließ es später selber an der North Shore krachen. Was man von einem Europäer ohne direkten Wasserzugang so erwarten darf. Nach einer Stund war ich bereits platt wie eine Flunder, so dass ich dem Trubel aus sicherer Entfernung zuschauen musste. Im Gegensatz zu vielen anderen schützte ich meine blasse Haut vor der Sonneneinstrahlung. Während die anderen als Häuptling "Roter Rücken" oder Squaw "Verbrannte Nase" in Richtung Auto schlenderten, gehörte ich zu denen mit Bratpulver (=Sonnencreme plus Sand) panierten Personen, die Tage später noch überall dort Sand fanden, wo er nun wirklich nicht zu vermuten war. Da passt auch das Lied "Ich hab noch Sand in den Schuhen von Hawaii".
Denkt dran, immer schon locker bleiben.
Euer Locke
P.S. Carboo4U-"Freund Locke" ist der "geheime Geheimkolumnist" der TRITIME, der mit spitzer Feder und scharfer Zunge die Szene und Trends beobachtet.
Siehe auch auf der TRITIME Homepage im Cool Down…