
Foto: Arjen Mulder
Carboo4U Wasserballer der SGW Köln reisen nach Canstatt, nicht nach Canossa
Doch das war in den letzten 2 Wochen im Kölner Leistungszentrum angesagt, nach dem Waterloo in Laatzen und der halben Wiederauferstehung in Krefeld, galt es sich neu zu orientieren.
Ein zeitlich begrenztes Comeback konnte Andreas Althaus geben, der aber immer wieder unter seiner schweren, beim Aufstiegsturnier, erlittenen Schulterverletzungen leidet, so daß es erst einmal abwarten heißt, ob er zur erhofften Verstärkung werden kann.
Und nun geht es auch noch gegen den Tabellenführer aus Cannstatt. Was für eine Hürde! Keine guten Vorraussetzungen also für die Domstädter.
“Wir erwarten nichts in Cannstatt, wir müssen uns langsam mit dem Gedanken beschäftigen, dass wir auf dem letzten oder vorletzten Platz die Saison abschliessen werden. Jetzt gilt es jedes Spiel optimal als Vorbereitung für die Abstiegsrunde zu nutzen, denn weder gegen Cannstatt noch gegen Esslingen haben wir, wenn alles normal läuft eine Chance. Doch diese Chance wollen wir nutzen.” meint Kapitän Jürgen Ignatzy sarkastisch.
Sarkasmus ist aber keine Lösung! Die erfahrenen Wasserballer sollten sich mit Anstand aus dieser Herausforderung am Samstag, 4. Februar, gegen den haushohen Favoriten Cannstatt ziehen.
Während die Herren in der 1. Bundesliga gegen Cannstatt um Punkte kämpfen wird, nutzt die Jugend der SGW die freie Wasserzeit und hält ein Kurztrainingslager mit der von Ex-Spieler Benjamin Redder und Rudi Vacho trainierten B-Jugend des Schweizer Meister Kreuzlingen in Köln ab.










Das hochklassig besetzte Feld (Insgesamt 15 potenzielle Olympiateilnehmer) hatte schon vorab ein schnelles Rennen vermuten lassen. Schon bei km 5 wurde vorne richtig schnell geschwommen, so dass einige der insgesamt 59 Teilnehmer im Männerfeld dem Tempo schon sehr früh Tribut zollen mussten und nicht mehr folgen konnten.





