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2. Mrz. 2014
2014-03-01-10.16.40
Der Bericht von Meik Kottwitz

George Mallory, ein Pionier am Mount Everest antwortete auf die Frage, warum er auf hohe Berge steige mit einem “Weil sie da sind”. Auf die Frage, warum ich 10 Kilometer auf ner 25 Meter Bahn schwimme, was trainigsmethodisch möglicherweise ziemlicher Blödsinn ist, entgegene ich “Weil ich es kann :-) ”.

Okay, da steht ja noch das Projekt Bodenseequerung im Raum und dafür ist es dann ja schon mal sinnvoll längere Strecken zu schwimmen ;-)
Ausserdem wollte ich in Hinblick auf die oben erwähnte Bodenseequerung Material und Verpflegung testen sowie Erfahrungen sammeln, ob und wenn ja, wo ich mich wund scheuere, welches Tempo ich über solche Strecken schwimmen kann und wie ich es mit der Verpflegung halten soll…

Eigentlich war geplant, diese Distanz zu sechst zu schwimmen aber je näher der Termin rückte, desto mehr lichteten sich die Reihen aufgrund von Infekten, Formschwäche und familiärer Verpflichtungen.

Also kam was kommen musste, die Absage der Aktion einen Tag vorher :-?

Aber schließlich kam die Rolle rückwärts und wir haben es dann doch getan – zu zweit.
So fanden wir uns dann heute morgen um 08:30 im bad Homburger Seedammbad ein und schwammen bei herrlichen Bedingungen einen schönen 10´er im wohltemperierten Aussenbecken

Carboo4U Swimming -  Zehn Kilometer Guerilla-Schwimmen in Bad Homburg

Carboo4U Swimming - Zehn Kilometer Guerilla-Schwimmen in Bad Homburg

Nach kurzer Beratung, haben wir uns darauf verständigt, 500´er zu schwimmen. So konnten wir ordentlich Strecke machen und Sebastian, der sich bereit erklärt hatte alles vorzuschwimmen, würde keine Probleme mit der Zählerei bekommen.

Sebastian, seineszeichens gelernter Schwimmer, ging die drei der 20 Fünfhunderter mit knapp unter und über 8 Minuten sehr sportlich an, woraufhin ich intervenierte, dass ich dieses Tempo nicht bis zum Ende würde durchschwimmen können.
Wir pendelten uns dann bei etwa 08:15 für die nächsten Strecken ein. Die Pausen lagen zwischen 45 und 60 Sekunden. Nur für die Verpflegungs- und Fotopausen benötigten (teilweise deutlich) mehr Zeit, weil die Technik nicht so wollte wie ich.
So waren die ersten 2,5 km waren schnell im Sack. Auch die 5-Kilomtermarke war schnell erreicht und wir waren auf einem Kurs von deutlich unter 3 Stunden.
Dann zog Sebastian für drei Intervalle das Tempo deutlich an – und mir damit den Zahn

Ab da wurde es dann für mich sehr zäh und die ohnehin nicht vorhandene Technik schwand zusehends.
Bei der 7,5 km Marke bat ich Sebastian dann drum das Tempo auf ca. 08:25 zu reduzieren.
Das ging dann nochmal bis Kilometer 8,5 ganz ordentlich aber dann trennten sich unsere Wege.
Die letzten Drei Fünfhunderter schwammen wir dann jeder für uns allein – Sebastian schneller und ich langsamer werdend
Die Höchststrafe verpasste er mir dann durch Überrundung in den Strecken 19 und 20, als ich im besten Krabbenkutterstil in 08:45 durch´s Becken stampfte 8-O
Nun, jeder halbwegs kompetente Trainer, der was auf sich hält, empfiehlt ja auch ausgiebiges Ausschwimmen ;-)

Dennoch – Danke an Sebastian für´s ziehen!

Nach ca. 03:06 waren wir dann, inklusive ca. 15 Minuten Pause, mit dem Zehner durch und ich um eine Erfahrung reicher.
Ob man jetzt unbedingt zehn Kilometer schwimmen muss und ob dass trainingsmethodisch irgend einen Nutzen hat, das sei dahingestellt…
Aber sicher macht es Spass, hart in der Birne und formt den Charakter

Carboo4U Swimming -  Zehn Kilometer Guerilla-Schwimmen in Bad Homburg

Carboo4U Swimming - Zehn Kilometer Guerilla-Schwimmen in Bad Homburg

Die Sache schreit förmlich nach Wiederholung
Vielen, lieben Dank an Erbil Kurt von Carboo4U, der und die Verpflegung kostenlos zur Verfügung gestellt hat!

Leider muss ich Euch mit Händifotos vertrösten, weil die GoPro den Dienst versagt hat

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