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8. Okt. 2013

Eine Insel-Tour … ein Tag im Paradies

Start einer Big Island-Inselreise. Von Kona, Volcano national Park nach Hilo, dann über die Saddle Road und zurück – die ultimative Pasta Party…

Tatort: Zimmer 4204 im Kona Surf & Raquet Club. Alle sind bereits gegen 6 Uhr morgens wach. Kein Wunder gegen 20.15 Uhr sind gestern im Apartment die Lichter ausgegangen.

Jeder weiß, worauf es ankommt. Die Sonne geht früh unter, das Abendessen findet ebenfalls ziemlich früh statt, dementsprechend geht man früh und zeitig ins Bett.

Der nächste Morgen. Heute wird ein guter Tag, das spürt man. Gleich morgens, auf zu großen Taten, die Big Island-Tour ruft! Big Island bietet, eben viele Gegensätze: Grünes Weideland im Norden, aktive Vulkane im Süden, Badestrände im Westen und dichte Wälder im Osten.

Los geht es im Surf & Raquet Club, dann rechts ab Richtung Captain Cook Monument, nur gerade aus, immer der Strasse lang auf dem Highway 11 – vorbei an kleinen Farmen und Dörfern – zum „Volcano National Park“. Etwa eineinhalb Stunden braucht man bis zum Park. Dort angekommen lauscht man einem kurzen, aber interessanten, Einführungsvortrag durch den Ranger am „Visitor Center“ und danach im Uhrzeigersinn den „crater rim drive“, die Panorama-Straße rund um den „Kilauea Crater“. Diese 11 Meilen lange Rundstraße führen durch Regenwald und die verschiedensten Vulkan- und Lava-Landschaften. Außerdem bietet sie viele sehenswerte Aussichtspunkte oder kurze, sehr abwechslungsreiche Wanderungen:

Ein nächster Stop ist der „Kilauea Iki Overlook“ mit einem fantastischen Blick über den Krater, danach geht´s zur „Thurston Lava Tube“, ein vom Dschungel überwachsener, gut 200 Jahre alter Lavatunnel (den kurzen Rundweg durch den wild wuchernden Urwald und die dunkle Lava-Röhre sollte man sich nicht entgehen lassen!) Raus aus dem Park auf den Highway 11 weiter durch „Kurtistown“.

Die Durchfahrt durch Hilo ist irgendwie eigenartig: alles ist plötzlich wieder viel größer, hektischer und organisierter als die letzten 180 Kilometer – richtiges Stadttreiben halt! Mehrspurige Highways, an denen sich die Fast-Food-Ketten und Shopping-Malls aneinander reihen.

Die Strecke ist sehr abwechslungsreich – ständig neue Landschaften, Vegetationen und lohnende Abstecher/Stops:

• „steam vents“, 3 ½ Meilen südlich von Pahoa auf dem Hwy. 130: kleiner Pfad führt zu natürlichen „Saunas“ mitten im Wald

• Weiterfahrt nach Kaimu / Kalapana bis zum abrupten Ende des Highways: die Dörfer wurden 1990 von einem Lavastrom überrannt und in eine kahle Mondlandschaft verwandelt – gespenstisch!

• „Kehena beach“: schöner schwarzer Sand unterhalb der Steilklippen, der über einen kurzen Pfad erreichbar ist; viele FKK´ler, locals und Leute, die am Strand meditieren

• „Hwy. 137“ entlang der Küste: kleine hügelige Straße, die von Pflanzen und Bäumen wunderschön tunnelartig umrahmt wird

• „Lava Tree State Monument“: hier floss um 1790 hat ein Lavastrom durch den Wald und hat bizarre steinerne Lavasäulen hinterlassen

• „Honomu“ (verschlafenes Westerndorf) und „Akaka Falls“ (tropisch überwucherte Schlucht mit einem 135 m hohem Wasserfall)

• „Waipio Valley lookout“: klasse Panoramablick über das Dschungeltal. Die steile Straße rein ins Valley schafft man leider nur mit einem Allrad-Fahrzeug. Bekannt wurde diese Gegend der Insel durch die Eingangssequenz in Jurassic Park. Vaipio Valley ist das erste einer Folge von 7 Tälern an der regenreichen Küste von Big Island. Bis zur ersten Mündung der Tälerfolge kann man mit einem normalen Mietauto gelangen, der Abstieg ins erste, das Waipio Tal, ist nur mit einem Geländewagen oder zu Fuß möglich. Die Sandstrände der 7 Täler sind schwarz, da aus Lavagestein entstanden. Die Temperatur ist immer (Tag und Nacht) über 25 Grad Celsius und aufgrund täglicher Niederschläge ist die Luftfeuchtigkeit extrem hoch. Die junglehafte Vegetation ist atemberaubend und die ganze Umgebung lädt ein zum Übernachten unter freien Himmel, zum Kochen am Lagerfeuer und zum Geschichtenerzählen. Weil im Umkreis mehrerer hundert Kilometer keine hell erleuchteten Großstädte sind, kann der nächtliche Sternenhimmel einmal ganz anders gesehen werden.

• South Point: Der südlichste Punkt der Hauptinsel ist zugleich der südlicheste Punkt der hawaiianischen Inselgruppe und zugleich der südlichste Punkt der USA. Die Küste besteht hier aus 12 – 15 Meter hohen Klippen mit vorinstallierten Plattformen zum Fischen und Klippenspringen. Leitern sind ebenfalls angebracht, um nach einer erfolgreichen Landung wieder an Land klettern zu können – Schwindelfreiheit ist vorausgesetzt ;-)

Begeistert und erschöpft von den Erlebnissen der vergangenen Stunden geht es nun gen Kona. Die Super-Tour über die (Ala Mauna) Saddle Road oder auch Highway 200, fahren von der alle sprechen. Die Saddle Road ist das Schreckgespenst der Autovermieter und zahlreicher Reiseführer. Angeblich ist der Straßenzustand katastrophal und die Straße nur für nahezu Todesmutige zu befahren.

Die Entfernung zwischen Waimea und Hilo beträgt 96 Km, man passiert die gigantischen Vulkane Mauna Kea und Mauna Loa, ausgedehnte Lavafelder, ein Military Camp in einem großen Army-Trainingsgebiet, Vogelschutzzonen und Rinder auf sattgrünen Weiden. Kurz und bündig: Wenn man die Straße nicht gefahren ist, dann verpasst man eine der schönsten Strecken auf Big Island.

Aloha und Mahalo

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