26. Okt. 2011
Kräfte messen mit den „ganz Großen“
Am vergangen Wochenende hatte einige Schwimmer die Gelegenheit sich mit den ganz großen internationalen Stars des Schwimmsports zu messen.
Die Pflichtzeiten für den Weltcup schafften 8 Aktive aus dem Saarland:
Lucien Haßdenteufel und Alexandre Liess (startete für die Schweizer Nationalmannschaft) vom ATSV Saarbrücken, Lisa Müller und Rosalie Käthner vom SFI, die beiden Pallmanbrüder aus Zweibrücken, Julika Niegisch (DJK Dudweiler) und Romano Hoffmann vom Schwimmverein Friedrichsthal waren mit dem Landestrainer Hannes Vitense nach Berlin unterwegs.
Natürlich konnten Neil und Till nicht in den Kampf um die vorderen Platzierungen eingreifen, aber man wollte zu mindestens seine Bestleistung in Berlin abrufen. Dies gelang dabei aber nur teilweise. Zufrieden mit seinem Wettkampf war Freistilspezialist Till Pallmann.
Sowohl über die 200 als auch über die 400 m siegte in Berlin der stark auftrumpfende Doppelolympiasieger Paul Biedermann. In Berlin auch am Start war der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten der Amerikanische Schwimmsuperstar Michael Phelps. Da er diesmal Paul Biedermann, der ihn in Moskau über die 200 m Freistil schlagen konnte aus dem Weg ging startetet er über seine Nebenstrecken, so zum Beispiel die 200 m Rücken und so kam es, dass Lucien Haßdenteufel und Neil Pallmann sich im Wettkampf mit Michael Phelps befanden.
Während Phelps sich in Berlin nach seinem schlechten Auftritt im Jahr 2009 in sehr guter Verfassung präsentierte und auch die 200 m Rücken in neuer Jahresweltbestzeit gewann, konnte Neil Pallmann nicht ganz an die Leistung von Kaiserslautern und Aachen anknüpfen.
Lucien Haßdenteufel von ATSV Saarbrücken schaffte es trotz anstrengendem Trainingslager mit Vereinskollegen und Schweizer Alexandre Liess in der Schweiz über 200m Rücken auf einen TOP- Platz 11.
Alex schaffte es über 200m Schmetterling auf Platz 16.
Die jüngste Schwimmerin am Start, Rosalie Käthner vom SFI schwamm über 200m Freistil und 100m Lagen zu neuem Saarländischen Jugendrekord.
Romano Hoffman glänzte bei den 200m Lagen mit Bestzeit und Julika Niegisch zeigte ein starkes Rennen über 50m Freistil.
Lisa Müller vom SFI hatte die harten letzten beiden Trainingslagerwochen noch nicht ganz verkraftet und konnte Ihre Bestleistungen noch nicht abrufen.
Doch dies sei auch nicht der Sinn des in der Kurzbahnsaison sehr frühen Wettkampfes.
Vielmehr die Möglichkeit auf Internationaler Bühne Erfahrungen zu sammeln, sei der Grund der Wettkampfteilnahme.
Erst auf der Deutschen Kurzbahnmeisterschaft Ende November in Wuppertal sollen die Schwimmer auf dem Leistungshoch sein und Finalteilnahmen und Bestzeiten sichern.
Die nächste Möglichkeit für die Athleten, ihre Form für die Kurzbahnmeisterschaften zu testen sind die kommenden Saarlandmeisterschaften, die vom 4. bis 6. November in Friedrichsthal ausgetragen werden.
Andrea Massone, SSB

Foto: Antonia Massone – Michael Phelps trifft Lucien Haßdenteufel (200m Rücken – Bildmitte)
Kräfte messen mit den „ganz Großen“
Am vergangenen Wochenende hatten einige Schwimmer die Gelegenheit sich mit den ganz großen internationalen Stars des Schwimmsports zu messen. Die Pflichtzeiten für den Weltcup schafften 8 Aktive aus dem Saarland:
Lucien Haßdenteufel und Alexandre Liess (startete für die Schweizer Nationalmannschaft) vom ATSV Saarbrücken, Lisa Müller und Rosalie Käthner vom SFI, die beiden Pallmanbrüder aus Zweibrücken, Julika Niegisch (DJK Dudweiler) und Romano Hoffmann vom Schwimmverein Friedrichsthal waren mit dem Landestrainer Hannes Vitense nach Berlin unterwegs.
Natürlich konnten Neil und Till nicht in den Kampf um die vorderen Platzierungen eingreifen, aber man wollte zu mindestens seine Bestleistung in Berlin abrufen. Dies gelang dabei aber nur teilweise. Zufrieden mit seinem Wettkampf war Freistilspezialist Till Pallmann.
Sowohl über die 200 als auch über die 400 m siegte in Berlin der stark auftrumpfende Doppelolympiasieger Paul Biedermann. In Berlin auch am Start war der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten der Amerikanische Schwimmsuperstar Michael Phelps. Da er diesmal Paul Biedermann, der ihn in Moskau über die 200 m Freistil schlagen konnte aus dem Weg ging startetet er über seine Nebenstrecken, so zum Beispiel die 200 m Rücken und so kam es, dass Lucien Haßdenteufel und Neil Pallmann sich im Wettkampf mit Michael Phelps befanden.
Während Phelps sich in Berlin nach seinem schlechten Auftritt im Jahr 2009 in sehr guter Verfassung präsentierte und auch die 200 m Rücken in neuer Jahresweltbestzeit gewann, konnte Neil Pallmann nicht ganz an die Leistung von Kaiserslautern und Aachen anknüpfen.
Lucien Haßdenteufel von ATSV Saarbrücken schaffte es trotz anstrengendem Trainingslager mit Vereinskollegen und Schweizer Alexandre Liess in der Schweiz über 200m Rücken auf einen TOP- Platz 11.
Alex schaffte es über 200m Schmetterling auf Platz 16.
Die jüngste Schwimmerin am Start, Rosalie Käthner vom SFI schwamm über 200m Freistil und 100m Lagen zu neuem Saarländischen Jugendrekord. Romano Hoffman glänzte bei den 200m Lagen mit Bestzeit und Julika Niegisch zeigte ein starkes Rennen über 50m Freistil.
Lisa Müller vom SFI hatte die harten letzten beiden Trainingslagerwochen noch nicht ganz verkraftet und konnte Ihre Bestleistungen noch nicht abrufen.
Doch dies sei auch nicht der Sinn des in der Kurzbahnsaison sehr frühen Wettkampfes. Vielmehr die Möglichkeit auf Internationaler Bühne Erfahrungen zu sammeln, sei der Grund der Wettkampfteilnahme. Erst auf der Deutschen Kurzbahnmeisterschaft Ende November in Wuppertal sollen die Schwimmer auf dem Leistungshoch sein und Finalteilnahmen und Bestzeiten sichern.
Die nächste Möglichkeit für die Athleten, ihre Form für die Kurzbahnmeisterschaften zu testen sind die kommenden Saarlandmeisterschaften, die vom 4. bis 6. November in Friedrichsthal ausgetragen werden.
Andrea Massone, SSB