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  • 31. Okt. 2010

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    Carboo4U Notiz am Rande… Carboo4U trifft Weltstar des Marathonsports

    Da saß er nun und freute sich: Fauja Singh, Marathon-Weltrekordler in der AK 90, Fauja Singh aus London, gebürtiger Inder und Inhaber des Weltrekords in der Altersklasse 90 mit 5:40:04 Stunden lief im Rahmen des Staffelmarathons in Frankfurt 2010 und war nicht ganz zufrieden, denn, so sein Begleiter, er wollte weiterlaufen!!! Singh, mit 99 Jahren der weltweit älteste Marathonläufer, ist einer Einladung von Frankfurts Renndirektor Jo Schindler gefolgt.

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    Der Dialog war zwischen uns etwas schwierig, denn Englisch spricht er bis heute nicht, lediglich Panjabi,…

    Für uns war es eine Riesenehre, das Phänomen des Marathonsports in Frankfurt persönlich kennenzulernen…

    31. Okt. 2010

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    Carboo4U Sporternährung erlebt sehr schnelles Marathonrennen in Frankfurt – Carboo4U Athletin Yulia Ruban stürmt mit einer Zeit von 2:27 h in die Weltspitze

    Alle Bilder: zoeller-foto.de/thomas Zöller

    Wann hat es das schon gegeben? Mit einem sensationellen Kursrekord hat der Kenianer Wilson Kipsang den Commerzbank Frankfurt Marathon gewonnen. Der 28-Jährige stürmte in 2:04:57 Stunden in das Ziel in der Stadthalle. Das ist die zehntbeste Zeit aller Zeiten und Wilson Kipsang ist aufgestiegen zum achtschnellsten Marathonläufer der Leichtathletik-Geschichte.

    Der Commerzbank Frankfurt Marathon ist damit, gemessen am Streckenrekord, aufgestiegen zum weltweit viertschnellsten Rennen über die 42,195 km. Zweiter wurde Tadese Tola (Äthiopien) in 2:06:31. Auch die nächstplatzierten Kenianer Elijah Chelimo (2:07:04) und Philip Sanga (2:07:11) erzielten bei perfekten Wetterbedingungen Weltklassezeiten.

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    Bei den Frauen gab es zum ersten Mal eine Weltklassezeit beim Commerzbank Frankfurt Marathon. Die Kenianerin Caroline Kilel überraschte dabei die stärker eingeschätzte äthiopische Konkurrenz und gewann in der Kursrekordzeit von 2:23:25 vor Dire Tune (Äthiopien/2:23:44). Titelverteidigerin Agnes Kiprop (Kenia) wurde in 2:24:07 Dritte vor Isabellah Andersson (Schweden/2:25:10).

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    Carboo4U Athletin Yulia Ruban wurde mit einer Zeit von 2:27:44 insgesamt sehr gute Siebte. Im vergangenen Jahr wäre Sie mit dieser Zeit in die Top 3 gelaufen.

    Bester Deutscher unter den 12475 gemeldeten Läuferinnen und Läufern wurde erwartungsgemäß Falk Cierpinski, Bild unten rechts mit dem befreundeten Carboo4U Topstar Steffen Justus.

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    Beim Staffelmarathon waren zahlreiche Carboo4U Athleten eingebunden wie eben Triathlon Vizeweltmeister Steffen Justus als auch die diesjährige Mallorca Marathon Siegerin Sonja Oberem, Bild unten, die Erste von links.

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    Bericht: Copyright © 2010 Das Sportportal – Sport in Hessen/Carboo4U Sporternährung

    Zwiebelmeile

     

    Weitere Links:

    www.carboo4u-duathlon-challenge.de

    www.carboo4u-cross-trophy.de

    www.carboo4u-silvesterlauf.de

    www.carboo4u-schwimmfestival.de

    31. Okt. 2010

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    Carboo4U Schwimmfest mit Volldampf voraus – Carboo4U-Festival in Bremen am 13. und 14. November 2010 steht auf den Startblöcken…

    Auch ohne große Namen gibt es im November Schwimmsport vom Feinsten im Fritz-Piaskowski-Bad in Vegesack zu sehen. Beim „16. Internationalen Carboo4U-Schwimmfest der SG Aumund-Vegesack“ präsentiert der Veranstalter eine Veranstaltung die nationale und internationale Klasse besitzt.

    Wie im vergangenen Jahr treffen sich die besten Nachwuchsschwimmer aus Deutschland, Polen, Russland und Lettland. Allein die Wasserfreunde Spandau 04 Berlin, die SG Neuss und die SG Lübeck reisen mit zehn Spitzenreitern der Deutschen Bestenlisten zu dieser Veranstaltung. Mit dabei natürlich auch Melanie Buroch von der gastgebenden SAV, die derzeit national über 400m Freistil die Top-Position einnimmt.

     

    Doch für die deutschen Nachwuchsspitze wird es nicht einfach in Vegesack zu gewinnen. Allein von der EKRAN Swimming School aus Russland reisen mit Varvara Skatkova, Anastasiia Kuligina, Nykolay Kotsyubinskiy, Daniil Pirumov, Dmitry Mys und Vladislav Toloknov gleich fünf Schwimmer an die in diesem Jahr schon deutlich schneller geschwommen sind als alle deutschen Schwimmer ihrer Altersgruppe. Aus Polen nimmt mit Solex Leborg die führende polnische Nachwuchsmannschaft teil, die sowohl den deutschen als russischen Schwimmern Paroli bieten kann.

    „Wer in diesem Jahr bei diesem Schwimmfest in den jüngeren Jahrgängen Medaillen gewinnen will, muss unter die Top 3 in Deutschland schwimmen“, weiß Organisator Alfred Buggel von der SAV zu berichten.

    Weitere Links:

    www.carboo4u-schwimmfestival.de

    www.carboo4u-duathlon-challenge.de

    www.carboo4u-cross-trophy.de

    www.carboo4u-silvesterlauf.de

    31. Okt. 2010
    Carboo4U Helloween-Schocker
    28. Okt. 2010

     

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    Foto: Petko Beier ®

    Carboo4U Topstarter Steffen Justus beim kommenden Frankfurt Staffelmarathon 2010 – Die prominenten Quartette im Überblick

    Fauja Singh als Botschafter der Interreligiösen Staffel.  Weltbekannter Senior unter den diesjährigen Staffelläufern ist Fauja Singh aus London, mit 99 Jahren der weltweit älteste Marathonläufer. Der Inhaber des Marathon-Weltrekords in der Altersklasse 90 (5:40:04/2003) wird in Frankfurt als Mitglied einer Interreligiösen Staffel an den Start gehen und dabei die zweite Teilstrecke von 6 Kilometern absolvieren. „Seine Anwesenheit und Teilnahme ist eine große Ehre für uns“, sagt Renndirektor Jo Schindler.

    Singh, ein gläubiger Sikh, war im Mai dieses Jahres beim Luxemburg-Marathon über 21,1 Kilometer am Start und verpasste mit 3:32:30 Stunden den Weltrekord des Schweden Wiktor Burgren (3:21:27) nur deshalb, weil er unterwegs einmal falsch abgebogen war. Mit Ikar Mohamed Aways aus Den Haag (Niederlande) übernimmt ein Imam den ersten Part der Staffel. Pfarrer Jens Krohmer, Lehrer für evangelische Religion und Psychologie am Helfenstein-Gymnasium in Geislingen, geht über die dritte Teilstrecke an den Start. Das Schlussstück über 14 Kilometer läuft Diakon Bruno Korbmacher aus Elsfleth in der Nähe von Bremen. Der 55-jährige ist im Bistum Münster als Gemeindeseelsorger tätig. „Ich freue mich riesig auf diese Staffel“, sagt Korbmacher. Erst am vergangenen Wochenende ist er beim Oldenburg-Marathon laufend unterwegs gewesen und sammelte insgesamt 4.200 Euro für das katholische Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ aus Aachen. Ikar Mohamed Aways, Fauja Singh, Jens Krohmer und Bruno Korbmacher werden gemeinsam in die Festhalle einlaufen.

    Vier Frankfurter Politiker, vier Parteien auf dem Laufband

    Nur auf der Stelle treten vier Frankfurter Politiker auf dem Opernplatz. Auf einem Laufband werden Roger Podstatny (SPD), Rudolf Kriszeleit (FDP), Martina Feldmayer (Die Grünen) und Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) in der Summe aber gleichfalls 42,195 Kilometer hinter sich bringen. In welcher Reihenfolge die Gesamtstrecke absolviert wird, steht noch nicht fest. Sicher aber ist: Anders als beim „richtigen“ Staffelmarathon wird jeder Politiker/jede Politikerin etwa 10,5 Kilometer absolvieren. Und wenn die Kondition nicht ausreichen sollte oder etwas Unvorhersehbares geschehen sollte, steht ein Ersatzläufer bereit. Das Laufband befindet sich direkt neben dem Zelt des Umweltforums Rhein-Main, der eingetragene Verein hat die Aktion im Sinne des Klimaschutzes auch initiiert.

    Vier Läufer aus Frankfurter Partnerstädten am Start

    Die Interkulturelle Staffel ist vom Sportkreis Frankfurt im Zuge der Interkulturellen Wochen in Kooperation mit dem Sportamt zusammengestellt worden. „Wir wollen mit diesem Lauf ein Zeichen für Toleranz und Miteinander setzen“, sagt Ralph Tschirner vom Sportkreis Frankfurt. Und so werden Vertreter aus den Frankfurter Partnerstädten Tel Aviv, Mailand, Leipzig und Budapest die 42,195 Kilometer gemeinsam hinter sich bringen. Startläufer ist der 31-jährige Costa Bogomolov, der aus Tel Aviv stammt und seit einiger Zeit in Berlin lebt. Ihm folgt der in Mailand geborene Allesandro Claut, 32 Jahre alt. Der frühere Universitätsmeister über 800 Meter (Bestzeit 1:50,92 Minuten) und Weinkenner übergibt an Andreas Wolf. Der 52-jährige Freizeitläufer wollte in Frankfurt eigentlich erstmals unter vier Stunden bleiben, dann verhinderte eine verletzungsbedingte Trainingspause den kompletten Marathonlauf. Wolf ist persönlicher Referent des Leipziger Stadtbaurats. Das 14 Kilometer lange Schlussstück übernimmt Mihály Zsiros aus Budapest. Der 24-jährige Student hat in diesem Jahr seinen ersten Marathon absolviert und strebt über die längste olympische Laufstrecke die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London an.

     

    Main Asics Express mit Carboo4U Topstarter Steffen Justus

    Mit vier Staffeln ist der Marathon-Sponsor Asics in Frankfurt am Start. In dem Quartett „Main Asics Express“ läuft mit Steffen Justus der schnellste Deutsche des vorjährigen Commerzbank Frankfurt Marathon die erste Teilstrecke. Vor zwölf Monaten war der 28- Jährige nach 2:18:44 Stunden in der Festhalle im Ziel. Dem WM-Zweiten über die olympische Triathlondistanz folgen Katrin Hofemann (Asics-Produktmanagerin Textil), Stefan Heinrich (Marketing-Direktor Asics Deutschland) und Carsten Unbehaun (Geschäftsführer Asics Deutschland).

     

    Nachwuchssportler für „Gemeinsam mehr bewegen“

    Für die Initiative „Gemeinsam mehr bewegen“ des offiziellen Charity-Partners Caritasverband Frankfurt e.V. läuft eine prominent besetzte Staffel aus Nachwuchs- Leichtathleten und -Triathleten. „Damit wollen wir zeigen, dass uns Leistungssportlern die Zukunft von Kindern sehr am Herzen liegt und sich nicht nur alles um den eigenen Sport dreht“, begründet Initiator Björn Zeinert das Engagement. Der Soldat und Maschinenbaustudent hat mit der deutschen Marathon-Vizemeisterin 2009, Julia Viellehner (LG Passau), Rebecca Robisch (LAC Quelle Fürth/deutsche Cross-Vizemeisterin) und Raphael Viellehner (LG Passau/3. Platz Halbmarathon DM-Junioren) drei der größten deutschen Talente gebündelt. Unterstützt wird die Aktion von der K-Active GmbH/K-Active Systems – der Sponsor tapt Läufer/innen auf der Sportartikelmesse Marathonmall zugunsten einer freiwilligen Spende.

    Die Staffeldistanzen und Wechselpunkte:
    1. Läufer/in: 12 km (Staffelwechsel: Konstabler Wache – Haltestelle U4)
    2. Läufer/in: 6 km (Staffelwechsel: Goldsteinstraße – Bahnhof Niederrad)
    3. Läufer/in: 10 km (Staffelwechsel: Oeserstraße, Kerbeplatz – Bahnhof Nied)
    4. Läufer/in: 14 km – Ziel in der Festhalle

     

    Bericht: Das Sportportal

     

    Links:

    www.carboo4u-duathlon-challenge.de

    www.carboo4u-cross-trophy.de

    www.carboo4u-schwimmfestival.de

    www.carboo4u-silvetserlauf.de

     

     

     

    Zwiebelmeile

    27. Okt. 2010

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    Foto: Thomas Zöller

    Carboo4U bei Frankfurt Marathon 2010 mit Spitzenathleten vor Ort – Carboo4U Spitzenathleten Yulia Ruban und Steffen Justus starten  in Frankfurt am Main: Marathonstadt der ersten Stunde

    Immer eine Reise wert. Frankfurt. Auch Yulia Ruban wird hier starten und versuchen Ihre Bestleistung von 2:31:13 h, die sie in diesem Jahr beim Prag Marathon aufstellte zu unterbieten. Für die 26jährige Polizistin aus der Ukraine keine einfache Angelegenheit. Auch Carboo4U Topstarter Steffen Justus wird in einer Staffel aktiv. Noch im vergangenen Jahr ließ er sein Lauftalent glänzen. Sein Laufergebnis von 2.18.44h ließ sich sehen. Bester deutscher in Frankfurt! Die siebtbeste Zeit, die ein deutscher Marathonläufer im vergangenen Jahr bis zu diesem Zeitpunkt geschafft hatte. In Deutschland als Marathonläufer eine echte Nummer, und das als Sprint-Triathlet. Bon Honneurs…!

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    Doch warum ist Frankfurt als Marathonstadt so interessant?

    In Frankfurt fiel 1981 der Startschuss für den ersten 42-Kilometer-Lauf Frankfurt darf sich als deutsche Wiege des Stadt-Marathons fühlen. Am 17. Mai 1981 gingen hier zum ersten Mal in einer deutschen Stadt die “Marathonis” auf die Strecke. Nun findet am 31. Oktober die 29. Auflage des Langstreckenlaufs statt. Mehr als 13.000 Teilnehmer sind gemeldet; gerechnet wird daher mit über 10.000 Läufern, die das Ziel erreichen.

    Rückblick ins Jahr 1980: Der Laufabteilung des OSC Höchst gelingt es, den örtlichen Chemie-Konzern davon zu überzeugen, einen City-Marathon in Frankfurt ins Leben zu rufen und finanziell maßgeblich zu unterstützen. Und auch die Stadtoberen in Frankfurt zögern angesichts der Unterstützung durch einen der größten Arbeitgeber der Stadt nicht lange, so dass am 17. Mai 1981 der Startschuss für den ersten City-Marathon Deutschlands in der Mainmetropole fallen kann.

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    Frankfurt als Vorreiter

    Was relativ unspektakulär klingt, war damals quasi eine Sensation. Denn sportliche Großveranstaltungen inmitten deutscher Großstädte waren zu dieser Zeit noch kaum denkbar, wie ein Blick nach Berlin zeigt. “Da ist ein Verrückter, der will durch die Stadt rennen.” Diese Reaktion soll Horst Milde, Organisator eines in Berlin-Grunewald ausgerichteten Marathonlaufs, 1980 erhalten haben, als er den Berliner Stadtoberen seine Idee offenbarte, künftig mitten durch die City zu laufen. Marathonläufe waren damals – ganz anderes als heute – noch keine Massenphänomene und schon gar keine Sportevents, für die Städte ihre Zentren und zentralen Verkehrsadern sperrten. Die wenigen Marathonläufe fanden irgendwo im Grünen quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Doch da in New York, Paris und London die ersten Marathonläufer die Innenstadt eroberten, setzte auch in Deutschland langsam ein Umdenken ein – mit Frankfurt als Vorreiter.

    Großer Erfolg des ersten Marathons

    Bei der Erstauflage des Frankfurt-Marathons sorgten über 2.500 Finisher und geschätzte 100.000 Zuschauer an der Strecke, die von den Höchst-Werken im Westen der Stadt unter anderem durch das Bankenviertel und Sachsenhausen zurück zum Chemie-Riesen führte, für einen tollen Erfolg. Fast gänzlich unbekannt in der Öffentlichkeit ist aber, dass die Marathontradition in der Mainstadt schon viel älter ist. Denn 1910 fand in Frankfurt der allererste offiziell vermerkte Marathonlauf auf deutschem Boden statt und auch die deutsche Marathon-Premiere nach dem Zweiten Weltkrieg. Elf Läufer erreichten 1948 bei dem Marathon “Quer durch Bornheim” das Ziel.

    Frankfurter Marathon-Legenden

    62 Jahre später ist unter den “Marathonis” auch Stefan Angioni. Der 32 Jahre Italiener und gebürtige Frankfurter erlebt seine Premiere auf den magischen 42,195 Kilometern. Seinen ersten Marathon will er unbedingt in Frankfurt laufen, denn “das Einlaufen in der Festhalle unter dem Jubel von hoffentlich Tausenden von Zuschauern stelle ich mir sehr motivierend vor”. Damit er das Ziel am 31. Oktober als so genannter “Finisher” auch wirklich erreicht, sollte sich Angioni vorher vielleicht noch ein paar Tipps von einem anderen gebürtigen Frankfurter geben lassen. Der 72 Jahre alte Kalli Flach, der mittlerweile in Rodenbach bei Hanau lebt, war seit der City-Marathon-Premiere in Frankfurt im Jahr 1981 bei jedem (!) der bislang 28 Marathons am Start. Damit ist Flach einer von vier Läufern, die kein einziges Rennen in der Mainmetropole verpasst haben. Flachs ganz lapidare Begründung: “Frankfurt ist meine Lieblingsstrecke. Deswegen bin ich Wiederholungstäter geworden.” Damit er auch bei seinem 29. Start wieder das Ziel erreicht, trainiert er jeden Tag mindestens eine Stunde. Im Vorjahr erreichte er die Ziellinie auf Platz 8493 in einer Zeit von 4:49:13 Stunden und wurde gefeiert wie ein Sieger.

    Mit 99 Jahren auf die Laufstrecke

    Auch Helmut Lösche ist ein Frankfurter Marathon-Mann der ersten Stunde. Der 75-Jährige will seine Karriere in diesem Jahr beenden. “Die Strecke wird mir allmählich zu lang”, erzählt der pensionierte Postbeamte. Zudem kann Lösche am 31. Oktober ein ganz besonderes Jubiläum feiern, ist doch der Lauf sein insge-samt 100. Marathon. Im Vergleich zum ältesten Starter sind sowohl Lösche als auch Flache aber quasi noch junge Burschen. Mit 99 (!) Jahren wird Fauja Singh in einer Prominentenstaffel an den Start gehen. Der 52 Kilogramm leichte Inder hält mehrere Altersklassenrekorde – unter anderem mit einer Zeit von 5:40:04 Stunden den Marathon-Weltrekord bei den über 90-Jährigen.

    Hoffnung auf einen neuen Teilnehmerrekord

    Auf einen neuen Rekord hofft auch der Frankfurter Renndirektor Jo Schindler: “Wir streben am 31. Oktober bei hoffentlich mehr als 13.000 Meldungen erstmals eine fünfstellige Finisherzahl an.” Nach Berlin und Hamburg bleibt Frankfurt damit auch in diesem Jahr die drittgrößte Marathon-Veranstaltung in Deutschland. Zudem wurde dem Laufevent in der Mainmetropole zum zweiten Mal in Folge vom Internationalen Leichtathletikverband IAAF das höchst mögliche Prädikat “Golden Race” für internationale Straßenläufe zuerkannt. Frankfurt bleibt somit in allerbester Gesellschaft mit Rennen wie in New York, Boston oder Paris.

     

    Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

     

    Bericht: Copyright © 2010 Das Sportportal – Sport in Hessen/Carboo4U Sporternährung

    Zwiebelmeile

    26. Okt. 2010

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    Jahresabschluss in der Lauf- und Triathlonhochburg – Der Carboo4U Griesheimer Silvesterlauf am 31.12. 2010

    Nach Jahren der sportlichen Dürre in Sachen Silvesterlauf in der südhessischen Lauf- und Triathlonhochburg findet am 31. Dezember 2010 der 16. Carboo4U Griesheimer Silvesterlauf statt. Triathlonelite neben Hobbyläufer, eine attraktive, kurzweilige Strecke sowie die familiäre Atmosphäre zeichnen den sportlichen Jahresabschluss in Griesheim aus.

    Die Planungen beim TuS Griesheim laufen auf Hochtouren. Während mit den Herbstmarathons die letzten läuferischen Großereignisse eingeläutet werden und sich die Laufsaison für viele Athleten und Veranstalter dem Ende neigt, geht es Richtung Jahresende wieder rund in Griesheim. Dabei lag die Traditionsveranstaltung zum Jahresende im südhessischen Griesheim lange Zeit brach. Am 31.12. 1978 gab es für die folgenden dreißig Jahre den vorerst letzten Griesheimer Silvesterlauf bis das Organisationsteam um Thomas Zöller die Tradition wiederbelebte und im letzten Jahr mit dem 15. Carboo4U Griesheimer Silvesterlauf nahtlos an eine erfolgreiche Vergangenheit anschloss.

    Mit Sebastian Dehmer, Jonathan Zipf und Patrick Lange gingen die ersten drei Plätze an gestandene Triathleten. Die Triathlon Prominenz bestimmte im letzten Jahr ohnehin das öffentliche Interesse. Mit Lothar und Nicole Leder sowie Timo Bracht, der mit seiner Frau mit dem Carboo4U Griesheimer Silvesterlauf das Jahr sportlich ausklingen ließ, feierten viele Triathleten einen gebührenden Jahresabschluss. Mit Kathrin Pätzold als Siegerin, Nicole Leder und Martina Maul auf den folgenden Plätzen gingen auch bei den Damen die Podestplätze an etablierte Dreikämpferinnen.

    Auch beim 16. Carboo4U Griesheimer Silvesterlauf am 31. 12. 2010 dürfen sich Teilnehmer und Zuschauer wieder auf ein prominentes Feld aus den Reihen der deutschen Lauf- und Triathlonspitze freuen. Dafür wird schon Triathlon Erfolgstrainer Ralf Ebli sorgen, der „seinen Jungs und Mädels“ in seiner Heimatstadt Beine machen wird. Denn für Ebli ist ein Start auf der Hausstrecke fast schon ein Muss.

    Bei so viel Prominenz darf natürlich auch die Journaille nicht fehlen. Ob wie im letzten Jahr Chefredakteur der TriTime, Klaus Arendt, wieder am Start stehen wird, steht zwar noch nicht eindeutig fest, es ist allerdings fest mit zu rechnen.

    Neben den Triathleten sind natürlich die zahlreichen Kinder, Jugendliche, Breitensportler, Volksläufer und einfach alle, die zum Jahresende einen sportlichen Jahresabschluss mit Gleichgesinnten feiern wollen, herzlich willkommen. Außer den Kinder- und Schülerläufen gibt es auch wieder eine Fünf-Kilometer-Runde für Hobby- und Freizeitläufer sowie Walker. Pünktlich um 14:00 Uhr wird dann auf exakt vermessener und damit bestenlistenfähiger Strecke der Hauptlauf über die 10 Kilometer gestartet. Der Rundkurs führt auf gut befestigten Waldwegen durch den Griesheimer Naherholungswald. Die Strecke ist kurzweilig, abwechslungsreich sowie schnell und bietet den gelungenen Rahmen, um das Jahr sportlich ausklingen zu lassen.

    Über 500 Teilnehmer zählte der Carboo4U Griesheimer Silvesterlauf im letzten Jahr. Für dieses Jahr erhofft sich Thomas Zöller insgeheim eine kleine Steigerung: „Wenn man bedenkt, dass wir im letzten Jahr die erste Veranstaltung nach dreißig Jahren hatten, freuen wir uns natürlich über ein paar zusätzliche Starter. Schließlich konnten wir im Laufe dieses Jahres vermehrt auf die Veranstaltung aufmerksam machen.“ Der familiären Atmosphäre der Veranstaltung täte ein starkes Teilnehmerfeld kein Abbruch. Schließlich bietet das Gelände am Waldspielplatz an der Goethestraße genügend Platz zum Fachsimpeln, man sollte nur nicht vergessen sich warm anzuziehen. Denn wie heißt es so schön: Nach dem Lauf ist auch immer vor dem Lauf.

    Link: www.carboo4U-silvesterlauf.de

    25. Okt. 2010

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    Ein lebendiger Verein mit 220 Mitgliedern richtet die Radcross-EM am 7. November aus

    Von Niederrädern, einem Erfinder namens Sachs, Berner, Hundertmarck und dem Radcross: Mit dem Velociped-Club Frankfurt 1883 geht es durch die Radsport-Geschichte. Die Pionierzeit des Radsports war in Deutschland gerade erst angebrochen, als sieben weitsichtige Männer am 17. April 1883 im Gasthof “Rosenau” in Frankfurt den “Velociped-Club Frankfurt 1883″ (im Volksmund VC Frankfurt genannt) gründeten. Ziel war neben den sportlichen Aktivitäten dem Fahrrad, dem “Velociped” in der damaligen Form, einen größeren Bekanntheitsgrad zu verschaffen. Der VC Frankfurt trug die gesamte Entwicklung des Radsports in Deutschland mit – von der Organisation nationaler sowie internationaler Rennen bis hin zur technischen Verfeinerung des Niederrades mit seinen ersten Luftreifen (1880). Die sieben Gründungsmitglieder des VC waren: Albert Arnold, Ludwig Becker, James Collin, Eduard Morgenstern, Otto Pfister, Otto Pistorius und Robert Seiffermann. Seiffermann wurde der erste Präsident und behielt das Amt bis 1888, gefolgt von Otto Gilberger, der bis 1908 den Vorsitz führte.

    Das Gründungmitglied Ludwig Becker gewann bis 1890 zahlreiche Rennen. In den folgenden vier Jahren strahlte ein besonderer Stern des VC Frankfurt am Rennsporthimmel: Ernst Sachs, der spätere Gründer des Weltkonzerns Fichtel & Sachs AG, gewann Rennen um Rennen. Durch ihn vor allem wurde Frankfurt zur Hochburg des Radsports in Deutschland. 1894 musste er seine überaus erfolgreiche Rennfahrerlaufbahn nach einem schweren Sturz auf der Frankfurter Radrennbahn leider beenden. Sein Erfindergeist ließ ihn wenige Jahre darauf die Nabenschaltung mit Rücktrittbremse konstruieren, durch die das Fahrrad in seiner heutigen Bauweise in wesentlichen Zügen vervollständigt wurde. 25 Jahre lang, von 1908 bis 1933 war er der dritte Präsident des VC Frankfurt.

    Sein Nachfolger wurde August Stifft. Seither feiert der VC große sportliche Erfolge mit teils prominenten Mitgliedern: Eine Weltmeisterschaft und zwei deutsche Meisterschaften sind hier vorab zu nennen. Christian Rohde gewann 1911 in Dresden den WM-Titel im 1000-Meter Bahnfahren. Hans Hundertmark wurde 1925 in Stettin Deutscher Straßenmeister über 200 Kilometer der Amateure und Karl Oestreich siegte 1931 in Chemnitz bei der Deutschen Bahnmeisterschaft.

    In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg waren Marathonfahrten, seinerzeit Mammutrennen genannt, gang und gäbe. Hans Ludwig gewann 1909 das Rennen Wien-Berlin über 600 Kilometer mit 16 Minuten Vorsprung. In diese Ära fallen Mitgliedschaften von Otto Glöckler, Fritz von Opel und David Stempel. Unter dem Mäzenat von Opels formte sich in den Jahren 1926 bis 1927 der bekannte Opel-Rennstall, der in den Folgejahren im deutschen Profiradsport Geschichte machen sollte.

    Ab 1933 leitete Franz Remde die Geschicke des Vereins zunächst bis 1937. Adolf Bär und Georg Arnold folgten ihm in diesem Amt, bis die Zerstörung Frankfurts im Zweiten Weltkrieg sämtliche Initiativen begraben ließ. In den ersten Monaten nach Kriegsende wurde dann schließlich ein Neuanfang im Vereinsgeschehen des VC Frankfurt gewagt. Kurz nach der ersten Überbrückungszeit war es wieder Franz Remde, der den Vereinsvorsitz für viele weitere Jahre übernahm. Unter seiner zweiten Amtszeit gab es eine besonders erfolgreiche Zeit für den VC in sportlicher Hinsicht (drei deutsche Meistertitel) und im Hinblick auf seine Mitgliederzahlen. 1946 gewann Horst Holzmann zu Beginn seiner großartigen Karriere Rennen um Rennen. Als Jugendfahrer wurde er 1947 erstmals deutscher Jugendmeister. 1950 als noch junger Amateur holte er sich mit dem Frankfurter Theo Intra den deutschen Meistertitel im 100 Kilometer Zweier-Mannschaftsfahren auf der Bahn. 1951 wurde er deutscher Straßenmeister. Von 1952 bis 1962 war Holzmann einer der erfolgreichsten deutschen Berufsrennfahrer auf der Bahn und der Straße. 1958, im Jahre des 75-jährigen Bestehens, richtete der VC Frankfurt mit großem Erfolg die deutsche Meisterschaft auf der Bahn in sämtlichen Disziplinen im Frankfurter Stadion aus.

    Wenn auch die Rennerfolge spärlicher wurden, weil für den Radport im allgemeinen eine Phase von geringerem öffentlichen Interesse begann, so blieb das Vereinsleben im VC weiterhin intakt. Vor allem in den 70er Jahren wurde der Verein maßgeblich durch einen Mann geformt, dessen vorbildlicher Initiative die VC-Gemeinde bis heute viel zu verdanken hat: Walter Wahl. Seit über dreißig Jahren gehörte er als Schatzmeister und Manager dem Vorstand an. Von 1979 bis 1989 lagen die Geschicke des VC in der Hand des Vorsitzenden Horst Dorn. 1990 erfolgte dann ein Generationswechsel im Amt des Ersten Vorsitzenden durch Günter Schabel der bis Anfang 2006 den VC Frankfurt erfolgreich geführt und ausgebaut hat. Heutiger Präsident ist Dr. Reinhard Deimer.

    Sportliche Erfolge setzten auch wieder ein. 1973 wurde erstmals das noch heute stattfindende “Frankfurter Radcross” am Bornheimer Hang durch Walter Wahl ins Leben gerufen. In 27 hervorragend besetzten Querfeldeinrennen bis 2001 wurde der Ruf der absoluten Zuverlässigkeit so gefestigt, dass zum 100jährigen Jubiläum schließlich die Ausrichtung der deutschen Meisterschaft im Querfeldeinfahren an den VC Frankfurt übertragen wurde. Das Rennen fand vor großer Zuschauerkulisse am 6. Februar 1983 auf dem Sportgelände am Bornheimer Hang statt. Weitere große Ergebnisse, besonders im Querfeldeinsport folgten. Ralph Berner wurde 1987 Vizeweltmeister der Junioren, VC-Fahrer Kai Hundertmarck Zehnter. In den Folgejahren gewann Ralph Berner viele bedeutende Rennen, wurde 1992, 1993 und 1994 deutscher Cross-Meister, 1993 Vizeweltmeister im Cross sowie deutscher Mountainbike-Meister 1998.

    Im Jahre 2002 richtete der Club den erstmalig in Deutschland stattfindenden Weltcup im Radcross auf der international bekannten Strecke am Bornheimer Hang in Frankfurt am Main aus. 2004 gründete der Club das erste eigene professionelle GSIII-Team “VC Frankfurt Radteam-Brügelmann”, 2005 konnten wir einen internationalen Erfolg feiern: Gary Weir wurde Vizemeister bei der britischen Meisterschaft im Einzelzeitfahren. 2006 kam das Elite Team „Target-Exist-Spiuk“ hinzu. Ein Fahrer aus diesem Team, Dirk Müller, gewann die deutsche Meisterschaft im Straßenrennen.

    Insgesamt hat der Breitensport, das Radtourenfahren mit Kilometerleistungen von oft weit über

    100 Kilometer, in den letzten Jahren innerhalb des Vereins erheblich an Gewicht gewonnen. Die derzeitige Entwicklung des Vereins wird von einer starken und regelmäßig fahrenden Tourenfahrer­gruppe geprägt. Mit 220 Mitgliedern ist der VC Frankfurt heute in der ausgezeichneten Lage, sowohl mit Dank auf viele zurückliegende Erfolge zu verweisen, als auch mit Zuversicht auf neue zeitgemäße Aufgaben sein Augenmerk richten zu können.

     

    Bericht: www.das-sportportal.net

    25. Okt. 2010

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    Foto: Miriam Baumhof

    Carboo4U Sporternährung versorgt Laufklassiker in der grünen Lunge Kölns

    Veranstaltungsprofi Jochen Baumhof hatte wie immer Recht. Es muss nicht immer Marathon sein. Das zeigen die steigenden Meldezahlen der Stadtläufe wie in Köln oder Bonn. Alle, die keinen Startplatz beim Kölner-Halbmarathon mehr bekommen haben und alle, die lieber auf festen und windgeschützten Naturwegen laufen wollen, hatten am heutigen Sonntag, 24. Oktober 2010, im Kölner Naturschutzgebiet Königsforst die Möglichkeit in sauerstoffreicher Luft dieses zu tun.

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    Foto: Miriam Baumhof

    Der TV Refrath organisiert seit nunmehr 25 Jahren den Klassiker „Refrather Herbstlauf“ im weitläufigen Naherholungsgebiet von Läufer für Läufer. Neben dem Halbmarathon wurden auch zwei kürzere Wendepunktstrecken angeboten: 5 und 10 km (mit Kreismeisterschaften Oberberg – Rekordhalter ZDF-Moderator Wolf-Dieter Poschmann mit einer 29er Zeit auf 10km). Alle Strecken sind  DLV-amtlich vermessen und werden für Bestenlisten anerkannt.

    24. Okt. 2010

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    Foto: copyright: af sportmarketing

    Carboo4U Triathlon Topstarter Steffen Justus wird bei "Sportler des Monats" September Dritter!

    Gewichtheber knapp vor Tischtennis-Europameister Timo Boll und Triathlet Steffen Justus. Nach seinen fantastischen Leistungen bei der Triathlon WM-Serie und dem fantastischen Finale in Budapest und seinem anschließenden Deutschen Triathlon Meistertitel am Schliersee erfährt der 28jährige Bundeswehrsoldat aus Saarbrücken nun auch übergreifend national sportliche Ehren. Steffen Justus erlebte einen goldenen September. Justus ist ein bescheidener Sportler, der sich niemals in den Vordergrund spielt…Er ist herzlich und ein Team-Player. Und genießt den Respekt aller. Nun ist er die Nummer Zwei in der Welt! Er hat gekämpft, gerackert, auch nach Rückschlägen ist er immer wieder aufgestanden und versucht dann einfach nur er selbst zu sein.

    Zusammen mit dem Sportmagazin kicker und dem Beirat der Aktiven des Deutschen Olympischen Sportbunds veranstaltet die Stiftung Deutsche Sporthilfe seit 2003 die Wahl zum "Sportler des Monats" und lässt im Gegensatz zu anderen Sportlerwahlen Athleten über ihren Favoriten abstimmen.

    Der kicker stellt zu Beginn eines jeden Monats drei Kandidaten, die sich im vorhergehenden Monat mit besonderen Leistungen hervorgetan haben, für den "Sportler des Monats" vor. Die rund 3800 von der Sporthilfe geförderten Athleten können per Online-Wahl ihr Votum für einen der genannten Sportler abgeben.

    Ganz vorne. Gewichtheber Matthias Steiner. Er hatte es wieder allen gezeigt. Wie aufgedreht sprang Matthias Steiner nach seinen 246 kg im Stoßen laut brüllend über die Bühne, die Freude und Erleichterung musste raus. Der Superschwergewichtler konnte damit seinen ersten Weltmeistertitel für Deutschland gewinnen, im olympischen Zweikampf reichte es dank 194 kg im Reißen für die Silbermedaille. Die rund 3.800 geförderten Athleten würdigten diese kraftvolle Leistung mit der Wahl zu ihrem „Sportler des Monats“ September, knapp vor dem dreifachen Tischtennis-Europameister Timo Boll und dem Vize-Weltmeister im Triathlon, Steffen Justus.

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    Quelle: Deutsche Sporthilfe

    „Wenn es um eine Goldmedaille geht, springt bei ihm der Motor an. Er ist einfach ein Champion, er ist für solche Momente gemacht“, lobte Frank Mantek, Bundestrainer der Gewichtheber, seinen Schützling. „Peking war keine Eintagsfliege.“ Nach dem Olympiagold 2008 hatte Steiner 600 Tage lang keine Wettkämpfe bestritten, ihm wurde Formschwäche nachgesagt. Noch ist er nicht auf dem Niveau von 2008, doch der Olympiasieger arbeitet am langfristigen Aufbau für Olympia 2012 in London. „Er ist im Plan“, so Mantek.

    Timo Boll trug sich im September bei den Tischtennis-Europameisterschaften in Ostrau in die Geschichtsbücher ein. Seine EM-Titel in Einzel, Doppel und Mannschaft machen ihn zum unangefochtenen Rekord-Europameister mit 13 Titeln. Als erster seiner Zunft holte er zum dritten Mal in Folge das Triple und den vierten Einzeltitel seiner Karriere. Steffen Justus trotzte beim Finale der Triathlon WM-Serie in Budapest dem widrigen Wetter und belegte einen starken dritten Platz. Damit schaffte er in der Gesamtwertung den Sprung auf Platz zwei – Vizeweltmeister, der größte Erfolg seiner bisherigen sportlichen Karriere.

    Bericht: Deutsche Sporthilfe / Carboo4U Sporternährung

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