Foto: Zoeller Media
Vorschau: Drink & Run 2009 am 7. November – ein lustiges Lauf-Trinkerlebnis im Taunus…
Hitverdächtig. Drink & Run ist eine Kombination aus einer lockeren Laufeinheit und einem geselligen Biertrinken unter Gleichgesinnten. Bereits zweimal wurde ich in dieser Woche auf die o.g. Veranstaltung der Taunus-Gang angesprochen. Naja, diesmal kein Carboo4U. Das kühle Blonde passt hierbei doch besser…
Ablauf:
5 Laufrunden je ca. 1,25 km sind zu absolvieren, bei denen jeweils zu Beginn jeder Runde eine Flasche Bier ca. 5% Alc. mit 0,33 Litern Inhalt, auszutrinken ist. Athleten, die besonders gut in der Disziplin „Biertrinken“ sind, können sich, ZEITGUTSCHRIFTEN „ertrinken“. Pro zusätzliche Flasche Bier die getrunken wird, gibt es 4 bis 45 Minuten Zeitgutschrift! Anschließend Siegerehrung und Feiern bis zum Abwinken. Umkleidekabinen und Duschen sind hoffentlich vorhanden.
Jeder Teilnehmer startet auf eigene Gefahr. Dies ist keine offizielle Veranstaltung,
sondern ein Einladungsevent privater Natur!
Das Teilnehmerlimit liegt bei 30 Leuten… Jeder Athlet hat eine Begleitperson (ggf. Lebensgefährtin) mitzubringen, die als Wettkampfrichter/in einsetzbar ist und einen sicheren Ablauf und Heimweg garantieren kann.
Wettkampfordnung Drink & Run:
Es sind 5 Laufrunden von je ca. 1,25 km zu absolvieren. Zu Beginn jeder Runde ist das Energiegetränk mit sauberer Technik zu trinken. Aus Sicherheitsgründen müssen Becher benutzt werden. Nach dem Leeren des Energiegetränkegefäßes ist vom Kampfrichter der ordnungsgemäße Trinkvorgang auf dem Bierdeckel zu vermerken. Technikfehler oder Regelverstöße werden mit Strafzeiten auf dem Bierdeckel vermerkt. Erst jetzt darf die Laufrunde in Angriff genommen werden. Nach der sechsten Laufrunde ist die Ziellinie aufrecht zu überqueren. Zielschluss ist bei Sonnenuntergang.
Die Substituierung durch alkoholverdünnende Mittel ( Wasser, Cola, Kaffee, Aspirin) während des Wettkampfes ist strengstens untersagt.
Zeitgutschriften:
1 zusätzliche Flasche Bier = 4 Minuten Zeitgutschrift
2 zusätzliche Flaschen Bier = 9 Minuten Zeitgutschrift
3 zusätzliche Flaschen Bier = 20 Minuten Zeitgutschrift
4 zusätzliche Flaschen Bier = 30 Minuten Zeitgutschrift
5 zusätzliche Flaschen Bier = 45 Minuten Zeitgutschrift
ALLE Zusatzbiere müssen V O R der 1. Laufrunde getrunken werden.
Zeitstrafen:
Unsaubere Trinktechnik (leichtes Verschütten des Energiegetränkes oder unsauberes Einschenken) 1 Minute, in schweren Fällen
2 Minuten Ausspucken, Überschäumen lassen des Getränks
1 Minute Rülpsen in der Trinkzone (auf der Laufstrecke erlaubt)
1 Minute Nicht ordnungsgemäßes leeren der Flasche oder des Glases
1 Minute Umwerfen von Energiegetränken, die zum Verlust der kostbaren Flüssigkeit führen
3 Minuten Kriechen oder Torkeln mit Behinderung der Wettkampfkollegen
1 Minute Übergeben in der Trinkzone und auf dem Vereinsgelände
5 Minuten Nicht aufrechtes Überqueren der Ziellinie
2 Minuten Drängeln an der Energiegetränkeausgabe
1 Minute Verbale Entgleisungen (Pöbeln, Grölen)
1 Minute Übergeben auf der Laufstrecke
1 Minute Verlaufen (Orientierungslosigkeit, falsche Laufrichtung) Selbst schuld
Abkürzen: Disqualifikation und lebenslange Sperre für alle folgenden Veranstaltungen
So, und nach dem Wochenende vom 7.11.2009 berichten wir mal, wie es so gelaufen ist…
Tatort: Sportplatz der SG Orlen, Taunusstein
Und auf jeden Fall ausreichend Pfungstädter Bier…



Die Triathlon Saison ist gerade beendet und Steffen Justus hat mit seinen guten Ergebnissen in der WM-Serie auf sich Aufmerksam gemacht. Am Ende stand ein hervorragender 5. Platz in der Gesamtwertung hinter dem Dominator der Serie, Alistair Brownlee (GBR), dem starken Spanier Javier Gomez und den beiden Deutschen Maik Petzold und Jan Frodeno. Das Ergebnis dieser konstant guten Leistungen war jetzt die Nominierung in den A-Kader der DTU. Steffen Justus bildet nun mit Petzold und Frodeno das neue Dreigestirn am DTU-Himmel.
Ihre sportliche Karriere begann im Triathlon, in dem sie dreimal Junioren-Weltmeisterin (1990 bis 1992), zweimal Europameisterin (1992 und 1994) und zweimal Deutsche Meisterin (1993 und 1994) wurde. Sie konzentrierte sich danach auf den Laufsport und qualifizierte sich für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 1995 in Göteborg, wo sie Achte im Marathonlauf wurde. Im selben Wettbewerb wurde sie bei der Weltmeisterschaft 1997 in Athen Siebte, bei der Weltmeisterschaft 1999 in Sevilla Sechste und bei der Weltmeisterschaft 2001 Fünfte.
Dass der Trend in Remscheid gegenläufig ist, hat für die Veranstalter vielfältige Ursachen. "Die Organisation ist top, und trotz der Größe hat der Röntgenlauf immer seinen familiären Charme behalten", lobte Oberbürgermeisterin Beate Wilding, die am Sonntag um 8.30 Uhr wie gewohnt in Hackenberg den Startschuss gibt. Ein anderer Grund ist das Bergische an sich. Ickert: "Wir sind nicht umsonst von den Athleten zum fünften Mal in Folge in die Top Ten der schönsten Landschaftsläufe gewählt worden." Und den gibt’s zu moderaten Preisen: Das Startgeld inklusive Finisher-T-Shirt beträgt beim Röntgenlauf maximal 36 Euro. Zum Vergleich: Für den Köln-Marathon muss der Starter 65 Euro berappen – und sich die T-Shirt-Trophäe selber kaufen.



