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  • 10. Jul. 2009
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    Foto: copyright by Thomas Tajsich

    IRONMAN Klagenfurt 2009 – Simply Marina

    Voller Vorfreude waren wir schon am Mittwoch vor dem IRONMAN zum Wörthersee angereist um noch ein paar Tage zum Regenerieren und Vorbereiten zu haben. Diese Tage waren sehr angenehm um vom Alltagsstress abschalten und sich auf das Rennen mental vorbereiten zu können.

    Ich war gut vorbereitet und hatte bestens trainiert im Vorfeld. Die gemeinsame Vorbereitung mit Chris hat wirklich viel Spaß gemacht und wir konnten fast alle Radausfahrten gemeinsam absolvieren. Auch mit den Ergebnissen der Vorbereitungswettkämpfe war ich im Großen und Ganzen zufrieden. Glücklicherweise war ich in der Vorbereitung nicht verletzt und vor schlimmeren Grippewellen verschont geblieben.

    Der Tag X konnte kommen.

    Der Renntag kam schneller als gedacht. Zu meiner Freude kamen wieder- wie schon im letzten Jahr- meine Mama und meine Schwester Steffi zum Anfeuern und Supporten nach Klagenfurt zum Wörthersee.

    Das Schwimmen war dieses Jahr eine reine Massenschlägerei. Ich musste um mein Leben kämpfen und mich gegen Tritte, Schläge und Untertauchversuche der Männer zur Wehr setzen. Ich versuchte ruhig zu bleiben und von dieser Gruppe wegzukommen, da ich keine unnötige Energie verschwenden wollte und der Tag noch sehr lang sein würde. Schlussendlich hatte ich eine zufriedenstellende Schwimmzeit von 0:58:22 Minuten und kam als elfte Frau aus dem Wasser.

    Beim Radeln hatte ich dieses Jahr richtig Druck in den Beinen und konnte von Anfang an ein gutes Tempo fahren. Die Radstrecke um den Wörthersee und zum Faaker See ist wirklich absolut traumhaft und es waren dieses Jahr noch viel mehr Zuschauer als letztes Jahr auf der Strecke unterwegs. Ich fühlte mich wirklich sehr gut und konnte nach einer tollen Radzeit von 5:14:11 vom Rad steigen. Das bedeutet einen Durchschnitt von über 34 km/h.

    Jetzt stand nur noch der abschließende Marathon an… nachdem ich vom Rad gestiegen bin, hatte ich sofort Krämpfe im Magen und versuchte, diese erst einmal zu beseitigen, indem ich ganz ruhig angelaufen bin und mir an den Verpflegungsständen erst einmal genügend Zeit gegönnt habe, um Gels, Wasser und Iso zu mir zu nehmen. Die schwüle Hitze war wirklich der Wahnsinn und ich wusste, dass ich nicht zu schnell angehen durfte um auf der zweiten Marathonhälfte überhaupt noch eine Chance haben zu können und nicht der Hitze zu erlegen. So machte ich mein Rennen und ließ mich von niemanden aus der Ruhe bringen. Ich hielt an jedem Verpflegungsstand an um Gel, Wasser und Iso zu mir nehmen zu können. Dies hat sich letztendlich auch ausgezahlt und ich konnte mein Marathontempo einigermaßen durchlaufen und mit einer Marathonzeit von 3:51:24 und einer Gesamtzeit von 10:09:55 zufrieden und sehr erschöpft in das Ziel in der IRONMAN City von Klagenfurt einlaufen. Dies bedeutete einen vierten Platz in meiner Altersklasse und einen 14. Gesamtrang der Frauen. Ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden bin!

    Eure

    Marina Knorr

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