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  • 29. Nov. 2008

    Carboo4U_blog_püerformance_ernährung_28_11_2008_1

    Die richtige Ernährung für Läufer … ein Thema das keinen kalt läßt

    Sport und richtige Ernährung können unser Leben positiv beeinflussen. Derzeit wird heftig im Forum des “Laufen im Siebengebirge” über die richtige Sport-ernährung, Carboo4U und die “guten” Hausrezepte diskutiert. Diskussionsleiter derKlaus gibt tolle Einblicke in seine derzeitige Testphase… und es hagelt ordentliche feed-backs… Es macht wirklich Spaß sich hier hineinzulesen… :)

    29. Nov. 2008

    blog_Carboo4U_performance_evivo-dueren_29_11_2008_1

    Evivo steht im Pokal—Viertelfinale

    Unsere Carboo4U-evivos, der Volleyball-Bundesligist evivo düren, ließ dem Gegner TSGL Schöneiche im Pokal-Achtelfinale nicht den Hauch einer Chance. 3:0 gewann evivo. Die Satzergebnisse machten klar, wie deutlich Düren die Partie beherrscht hat. 25:17, 25:14, 25:10 lautete es.

    Sven Anton begann die Partie mit Heriberto Quero auf der Diagonalen (ab Satz 2 Alexander Mayer), Ilja Wiederschein im Zuspiel (Sebastian Kühner ab Satz 3), Vladimir Rakic und Felix Isaak im Mittelblock sowie Sven Dick und Tim Elsner im Außenangriff und Jeff Weiler als Libero. „Im ersten Satz haben wir im Aufschlag noch ein paar Fehler zu viel gemacht. Im Satz zwei und drei war es dann sehr gut“, lobte Anton seine Mannen, die das Spiel konsequent zu Ende gebracht hatten. Im zweiten Satz deckte Alexander Mayer die Gastgeber mit einer Aufschlagserie ein, die evivo von 4:4 auf 11:5 davon ziehen ließ. Felix Isaak stellte Schöneiche dann im Durchgang drei mit seinen Flatteraufschlägen vor große Probleme. Düren startete mit 11:2 in den Satz. „Außerdem haben wir das ganze Spiel über konsequent gut geblockt“, so Anton.

    Der Gegner für das Viertelfinale, das Mitte Dezember ausgetragen wird, wird am Sonntag ausgelost. In der Bundesliga muss evivo jetzt erneut reisen. Am Mittwoch steht das schwere Auswärtsspiel bei Generali Haching an.

    25. Nov. 2008

    blog_Carboo4U_Schwimmfest_Bremen_2008_ 1

    Hui, das 14. Internationale Schwimm-Meeting in Bremen war ein voller Erfolg und auch Carboo4U war mit Eike und Harald vor Ort vertreten.

    24 Vereine aus Frankreich, Litauen, Lettland, Polen und Deutschland lieferten sich harte Rennen und machten reichlich von unserer exklusiven Carboo4U-Verpflegungsstation in der Halle Gebrauch. Highlight der Veranstaltung war der Deutsche Alterklassenrekord von Philipp Thiel (Wasserfreunde Spandau 04 Berlin) über 100m Lagen.

    So wurde dann auch das Berliner Team von Cheftrainerin Renate Stamm (auf dem Foto mit Organisator Alfred Buggel) erfolgreichstes Team in Bremen, gefolgt vom Kaunas Sportzentrum aus Litauen und der SG Lübeck.

    Und wie war es für unseren Carboo4U-Geniesser Eike Ohrdorf?

    “Zur Zeit entdecke ich gerade mein “Schwimmerherz” wieder. Ich habe beschlossen die Saison 2009 etwas anders anzugehen und meinen Schwerpunkt im Winter auf das Schwimmen und Laufen legen um dann im Frühjahr wieder öfter aufs Rad zu steigen.

    blog_Carboo4U_Schwimmfest_Bremen_2008_ 2

    Drei Wettkämpfe habe ich inzwischen für meinen alten Verein, die SG Aumund-Vegesack, bestritten und konnte vor allem auf den Rückenstrecken inzwischen fast an meine alten Bestzeiten zu Schwimmerzeiten anschließen. Beim 14. Internationalen Schwimm-Meeting habe ich sogar über 200m Rücken in 2:21,24 Minuten eine Bronzemedaille gegen starke Konkurrenz gewonnen! Über 100m Rücken habe ich den dritten Platz in sehr guten 1:05,42 Minuten nur um eine Zehntelsekunde verpasst!”

    Viele Grüße und viel Spaß beim Training!

    Euer

    Eike

    23. Nov. 2008

     

    blog_Carboo4U_Nikolaus_Malto19_Duathlon_2008_1

     Carboo4U – überarbeitete homepage – neue Features

    Der Top-Tipp für alle, die sich mit Unverträglichkeiten herumschlagen müssen: Malto19 kann sehr gut mit Tee kombiniert werden …

    … und an kalten Tagen auch warm verköstigt werden!

     

    Ups, da ist ja was passiert… bei Carboo4U … Bitte nicht vergessen… 7. Dezember Nikolaus Duathlon in Frankfurt

    Wir freuen uns… !

    20. Nov. 2008

    blog_Carboo4U_Silvesterlauf_1

    Foto: Presseamt Bundesstadt Bonn

    Silvesterläufe in Trier und Bonn – “Carboo4U macht Kinder froh – und Erwachsene ebenso…”

    Diesen Reim kann vermutlich jeder textsicher mitsingen. Ok, ok, so langsam muss das Jahr 2008 ja ausklingen. Unser Carboo4U-Veranstaltungs-Marathon 2008 geht in die letzte Runde … 19. Bitburger Silvesterlauf in Trier, 2. Rheinenergie Silvesterlauf in Bonn. Carboo4U eilt mit schnellen Schritten ins Jahr 2009!

    1647 Teilnehmer aus 25 Nationen im Ziel, 15.000 Zuschauer an dem 1-km-Rundkurs durch die Trierer Altstadt – das sind die Rekorddaten der vergangenen Auflage. Ein Ruf wie Donnerhall („deutsches Sao Paulo“) eilt der ältesten Stadt Deutschlands und ihrem Silvesterlauf voraus. Für Sambatrommeln, Trillerpfeifen und Konfettiregen ist ausreichend gesorgt.

    Die Online-Anmeldung zum 19. Bitburger-Silvesterlauf in Trier ist geöffnet und der Run auf die Startnummern damit eröffnet. 700 Plätze im ASICS-Volkslauf der Männer sind zu vergeben, 400 im Auto-Hoff-Volkslauf der Frauen. Und wer nicht Gefahr laufen will, am Ende ohne Startnummer dazustehen, sollte mit der Anmeldung nicht zögern…

    In Bonn befindet sich der Start- und Zielbereich am Fritz-Schröder-Ufer in unmittelbarer Nähe des Zentrums. Die 10-Km-Strecke ist eben, asphaltiert und verkehrsfrei.

    Bitburger-Silvesterlauf 2008 - Logo - Veranstaltung - klein image

    Wir von Carboo4U freuen uns auf den 31. Dezember 2008 in Trier und Bonn!

    20. Nov. 2008

    Carboo4U_blog_Nikolaus 

    Wir sehen uns am 7. Dezember in Frankfurt – 15. Nikolaus Duathlon Frankfurt

    19. Nov. 2008

    Carboo4U_blog_COOLMAN_2009_1

    Foto: multisportsnetwork.com

    Neue Partnerschaft Carboo4U und multisportsnetwork – Carboo4U engagiert sich bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Wintertriathlon 2009 am 17./18.01.2009 in Freudenstadt

    Tja, da legen wir von Carboo4U doch gleich im neuen Jahr wieder mit Vollgas los… Beim COOLMAN 2009. So nennt sich die Wintertriathlon Veranstaltung in Freudenstadt im Schwarzwald. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die offizielle Deutsche Meisterschaft der DTU (Deutsche Triathlon Union) ausgetragen. Und Carboo4U als offizieller Partner und Förderer der Deutschen Meisterschaft im Wintertriathlon 2009!

    Wintertriathlon ist die Winterform der Sportart Triathlon. Es ist ein Ausdauermehrkampf ohne Pausen aus den Disziplinen Crosslauf, Mountainbiken und Skilanglauf.

    Carboo4U_blog_COOLMAN_2009_2

    Foto: multisportsnetwork.com

    Der gesamte Kurs führt zumeist über Schnee. Im Gegensatz zum Triathlon wird beim Wintertriathlon zuerst gelaufen. Es sind nur Mountainbikes mit Reifenbreiten von mindestens 40 mm zugelassen. Der abschließende Skilanglauf erfolgt in freier Technik. In der Anfangszeit wurden die Disziplinen auch in anderer Reihenfolge durchgeführt.

    Und hier könnt Ihr Euch noch für den COOLMAN 2009 anmelden… Neu im Programm ist der COOLMAN RUN, ein Wintervolkslauf über 10 Kilometer…

    18. Nov. 2008

     

    Carboo4U_blog_Simply_Anja_8

     IRONMAN 70.3 Worldchampionchip – Clearwater Beach

    Wie kann man sich die Off-Saison am besten gestalten? Ganz klar! Einfach als Zuschauer an Wettkämpfen teilnehmen und sich darüber freuen, dass man sich DAS erst einmal nicht mehr „antun“ muss (zumindest für die nächsten paar Monate) J

    Und somit fuhr ich, als Begleitung wohlgemerkt, zum IRONMAN 70.3 nach Florida, genauer Clearwater Beach.

    Die Gegend dort ist wunderschön: ewig lange, weiße Sandstrände, türkisblaues Wasser und Sonnenschein ohne Ende. Die perfekte Umgebung für einen Wettkampf, oder um eben einfach mal Ferien zu machen J

    Um mich rum nur motivierte und aufgeregte Sportler. Es war sehr spannend, einmal auf der „anderen“ Seite zu stehen und so entspannend für mich! Ich habe in den Tag hineingelebt, ohne das Training den Tag bestimmte, und einfach die Atmosphäre in vollen Zügen genossen.

    Zum Glück war ich von Menschen umgeben, die zwar an dem Wettkampf teilnahmen, aber das ganze eher locker und als Spaß angesehen haben, somit waren auch Ausflüge in die Umgebung möglich.

    Als jedoch der Wettkampftag (8.11.) nahte, wurden auch die letzten nervös. Klar, denn diese Anspannung gehört einfach dazu.

    Somit begann auch mein Tag zu unmenschlicher Stunde, um von Beginn an dabei zu sein und nichts zu verpassen. Denn schließlich war es für mich etwas besonderes auch einmal die Profis beim Start zu sehen. Wenn man selber unter den Startern ist hat man dafür meistens keinen Blick und bekommt vom Profi-Rennen wenig mit.

    Aufgrund der Streckengegebenheit und um dem Windschattenfahrverbot treu zu bleiben, wurde in Wellen gestartet (ob es was nützt ist die andere Frage…). Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen wie viele es waren. Auf jeden Fall konnte ich den Start des Profi Feldes genau verfolgen und das war schon eine spannende Angelegenheit.

    Nach dem Schwimmstart bin ich zu einem Punkt gegangen, an dem die Athleten mehrere Male vorbei kamen, in diesem Fall eine Brücke, über die es vier mal zu laufen galt.

    Ja, was soll ich sagen, man sieht die Profis schon alle „hautnah“, aber wirklich Spaß machen tut das nicht. Im Gegenteil, es ist echt anstrengend immer zu schauen wer wann kommt und an welcher Position wer liegt, egal ob Profi oder Amateur.

    So war ich dann froh, dass ich mich bald wieder zur Ziellinie begeben konnte. Hier war es dann doch wieder sehr schön, denn in größtenteils lächelnde Gesichter zu schauen macht einfach nur Spaß und bringt Freude J

    Als Fazit für mich habe ich gezogen, dass es schon einmal schön ist auf der Zuschauer-Seite zu stehen, aber mitmachen ist einfach viel besser.

    In diesem Sinne genieße ich noch die letzten zwei Wochen des „faul-seins“ und freue mich aber schon auf die neue Saison. Diese ist bereits geplant und mit carboo-mäßiger Energie beginnt Anfang Dezember wieder das regelmäßige Training.

    Viele liebe Grüße und eine schöne Vorweihnachtszeit!

    Eure Anja

    Und hier könnt Ihr einen Bericht aus Athletensicht zum Wettkampf lesen.

    Viel Spaß dabei!

    18. Nov. 2008

     

    Carboo4U_blog_ULTRA-Trail-Luxemburg_16 

    Foto: “derlievderKlaus”

    Ein interessanter, aufregender, abwechslungsreicher Trail

    Am Ende sehen wir alle gleich aus: wie eine wilde Horde Schweine, die sich im Dreck gesuhlt haben…

    Das musste ja so kommen bei einem 50,1km Trail Lauf querfeldein durch Matsch, noch tieferen Matsch, nasse Wiesen, nasses Laub, über Geröll, glitschige Felsvorsprünge, kleine Bachbrücken, große lange Seewackelbrücke, Wurzeln, Pfützen…….Kurzum, genau das “Richtige” für meine Knickfüße mit Überbein und Hallux. Doch mein Sponsor Carboo4U hatte mich neugierig auf diesen Trail Lauf gemacht und so traute ich mir nach einjährigem Spezialtraining im Wasser, in Vorbereitung auf meinen Wüstenlauf (Kräftigung/Stärkung der Sehnen und Bänder und der Tiefenmuskulatur), dieses Abenteuer zu.

    Nun ging ich denn auch hochmotiviert an den Start, in dem Bewußtsein, dass ich kein Risiko (Verletzung) eingehen werde. Also laufen wir los über Stock und Stein und laufen und laufen , dauernd wechselt die Beschaffenheit des Bodens und mir wird schnell klar, dass dieser Lauf nicht in erster Linie Schnelligkeit fordert, sondern hohe Konzentration und Geschicklichkeit. Die Läuferschar legt lange Strecken über schmale Waldpfade, die, man stelle sich vor, kaum 1m breit sind , zurück. Unter dem Laub läßt sich oft nur schwer erahnen , welche Unebenheit sich darunter verbirgt und so laufe ich und laufe und HUUUUUUUUUUUUch……..da hat es mich erwischt und ich gehe gekonnt zu Boden. Der Läufer hinter mir greift mir spontan, im wahrsten Sinne des Wortes, unter die Arme und stellt mich wieder auf die Füße! Danke auch! Ist nix passiert, aber ich stelle mir besser nicht vor, was geschehen wäre, wenn ich die Böschung direkt neben mir runtergekullert wäre. Aber so ist das halt bei einem Trail.

    Dann bin ich wieder im Tritt und laufe gleichmäßig und rhythmisch weiter, bin so tief in mich versunken, dass ich sogar eine Abzweigung verpasse und zurücklaufen muss, um wieder auf dem richtigem Weg zu landen.

    Meine Muskulatur ist super und immer wenn mein Puls richtig hoch geht, an den Bergsteigungen, lege ich eine kurze Gehpause ein. Danach geht es wieder deutlich besser weiter. Während der letzten 5km zieht sich meine Muskulatur zusammen und ich muss nochmal beissen. Mein Betreuer derlievKlaus steht immer mal wieder zwischen den Verpflegungspunkten (nur alle 8km) an der Strecke, um mich zusätzlich zu versorgen und mir hilfreiche und wichtige Tipps über die noch kommende Wegstrecke zu geben. So teilt er mir unter anderem mit, dass nochmal total tiefe Matschlöcher auf mich warten und ich solle ja nicht mit dem Schuh dort stecken bleiben. Ja, ja danke, ich weiß, kenn ich, denn ich hab seit 45km damit zu kämpfen. Schnell verzehre ich nochmal ne Banane und einen Carboo4Uriegel (!), die ich haufenweise zu den Keksen und Weingummis in meinen Taschen des Radtrikots gesteckt hatte.

    Am Ende schaffe ich es noch mit einem Lächeln ins Ziel zu kommen! Ich bin 4.Frau gesamt (4: 57 Std.) und hab dann auch noch die Bergwertung gewonnen und somit ein Flugticket nach Prag!!

    Schnellste Frau wurde Langstreckenspezialistin Birgit Lennartz (4:44 Std.), bei den Männern siegte der Deutsche Daniel Horst in 3:46 Std.

    Fazit: Ein interessanter, aufregender, abwechslungsreicher Trail mit schönem Blick, gute Organisation, nette Leute, tolle Unterkunft, prima Preise, was will man mehr?

    Susanne Beisenherz – Weltmeisterin Double Iron, Weltmeisterin Triple Iron

    17. Nov. 2008

    Carboo4U_blog_ULTRA-Trail-Luxemburg_14

    Jetzt berichtet eine sichtlich zufriedene Birgit Lennartz von Ihrem Trail-Erlebnis in Luxemburg…

    Der luxembourgische Trail Uewersauer (Obersauer) über 50,1 km mit Start und Ziel in Heiderscheid reizte mich schon seit Jahren. Und dieses Jahr sollte es sein, zumal Carboo4u einer der Sponsoren ist. Ich rechnete mit keiner großen Konkurrenz und dachte an einen längeren etwas schnelleren Trainingslauf. Doch es sollte anders kommen: Die Hauptkonkurrentin war die Strecke. Trail oder Crosslauf haben einige Läuf e in Deutschland in ihrem Namen, aber oft sind es nur Waldläufe mit einigen unwegsamen Passagen. Wenn es hier mal etwas matschig und unwegsam wird, ist die Strecke schon „verdammt“ schwer. Das sehen unsere Nachbarstaaten wie England, Belgien, Frankreich oder Luxembourg oft anders, hier kann es nicht unwegsam genug sein.

    So macht auch der Trail Uewersauer seinem Namen alle Ehre. Schon auf den ersten Kilometern werden Schuhe, Strümpfe und Unterschenkel eingematscht, ausweichen ist sinnlos bzw. unmöglich. Die Strecke verläuft größtenteils durch den Naturpark Obersauer – welcher 1999 gegründet wurde – zum Stausee Obersauer. Dieser ist mit seinen 380 ha das größte stehende Gewässer Luxemburgs und versorgt rund 70 % der hiesigen Bevölkerung mit Trinkwasser. Entstanden ist er 1959 als Stausee im engen Flusstal der Sauer.

    Die felsigen Ufer gaben dem künstlichen See Halt. Diesen Untergrund erfuhren auch wir Läufer auf dem Streckenstück zwischen 24 und 36 am See entlang. Aber auch sonst wurde alles an Untergrund geboten: Trampelpfade, glitschige Steine, Laub mit ungewissem Untergrund, Brackwasser, tiefer Schlamm, Matsch, Pfützen, Bäche, Wiesen, Waldwege, etwas Straße und Wirtschaftswege und ein ständiges Auf und Ab wie das Streckenprofil zeigt. So wunderte ich mich nicht, dass ich auf den ersten 10 Kilometern etwas über einem 5erSchnitt lag. Aber die nächsten 10 Kilometer im 6-Minuten Tempo?

    So schwer waren die dreckbeladenen Schuhe nun auch nicht. Ich schob die Trägheit auf eine zu lange Saison, ignorierte die Uhr und genoss die Umgebung. Der Nebel hatte sich gelichtet und der Kurs bot vieles für die Augen an: Fantastische Weitsichten, Täler, Flußmäander, dunkle Wälder, Steinskulputuren. Nur viel Schauen durfte man auch nicht, denn meine Oberbekleidung wollte ich doch sauber halten.

    Bei Kilometer 40 dachte ich mir, Marathon täte es auch, denn die Beine wurden immer schwerer, die Strecke tiefer und die Anstiege steiler. Zum Glück bei Kilometer 43 die 6. und letzte Verpflegungsstation. Es hätten 2-3 mehr sein können. Dafür aber gut bestückt, auch wenn man aufpassen musste, Carboo4u nicht mit Xenofit zu verwechseln, doch der Geschmack ließ einen dann zum Richtigen greifen. Dieser Energieschub war auch nötig, denn der letzte Anstieg war der steilste und Gehen war angesagt. Nun gut, so konnte man sich noch mal für den Zieleinlauf etwas zurechtmachen.

    Doch diese Mühen wurden auf dem letzten „Gummikilometer“ wieder zunichte gemacht: Tiefer Schlamm, etwas Nieselregen und Wind zersauste Frisur und verdreckte Schuhe, Strümpfe und Hose noch mal gründlich ein. Endlich, die Carboo4u-Fahne und das Zieltransparent und Nach 4:44 h wieder „festen“ Boden unter den Füßen. Erste Reinigung am Schuhputzbecken. Die Farbe der Schuhe wurde wieder sichtbar. Wer dies nicht tat und die Schuhe vor den Umkleiden abstellte, musste anschließend suchen, denn die „Dreckgurken“ ähnelten sich doch alle sehr.

    Bei der Siegerehrung gegen 16 Uhr in der Mehrzweckhalle war das Carboo4u-Team im Frauenbereich gut vertreten: Susanne Beisenherz 4. im Gesamteinlauf gewann die Bergwertung (beste Zeit zwischen 19,5 und 20 km) und ich siegte in der Gesamtwertung bei den Frauen.

    Nach einem langen schweren, aber auch eindrucksreichen Tag fuhren wir nach 24 Stunden wieder heimwärts. Wahrscheinlich wird mir das Profil und der Untergrund beim Siebengebirgsmarathon in einem Monat wie eine Autobahn an der Küste entlang vorkommen.

    Beste Grüße

    Eure Birgit Lennartz

    Wer mich noch nicht kennt, ich heiße Birgit Lennartz, bin seit dem 22.11.1965 auf der Welt und betreibe Langstreckenlauf seit 1978. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in St. Augustin. In Köln habe ich Sport studiert, danach in Bonn ein bisschen in die Oekotrophologie reingeschnuppert, um dann dort noch eine Ausbildung zur Physiotherapeutin abzuschließen. Die Ernährungswissenschaften sind aber mein Steckenpferd geblieben. Als erfolgreiche Langstreckenläuferin (siehe unter www.marathon-und-mehr.de, Portrait Birgit Lennartz) mit theoretischem Hintergrundwissen aufgrund meiner Ausbildungen gebe ich mein Wissen und meine Erfahrungen natürlich auch in Seminaren und Aufsätzen weiter. So sind mein Ehemann Udo (ich heiße offiziell seit 1992 Lennartz-Lohrengel) und ich seit 2001 Herausgeber der Laufzeitschrift für den Landschafts-Erlebnislauf Marathon & mehr.

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